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löblich

nhd. bis Dial. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
6 in 6 Wb.
Sprachstufen
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4

Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

löblich

löblich

loben Vb. ‘(vor anderen) anerkennend hervorheben, rühmen’, ahd. lobōn, lobēn ‘anerkennen, rühmen, verherrlichen, preisen’ (8. Jh.), mhd. loben, auch ‘feierlich versprechen, geloben’, asächs. loƀon ‘preisen’, mnd. mnl. lōven, nl. loven, aengl. lofian, anord. lofa, schwed. lova, germ. *lubōn ‘preisen, rühmen’. Weitere Beziehungen sind ungewiß. – Lob n. ‘Anerkennung’, ahd. lob (um 800), mhd. lop ‘Preis, Lobpreisung’, asächs. mnd. mnl. nl. aengl. anord. lof, schwed. lov. geloben Vb. ‘feierlich versprechen’, ahd. gilobōn ‘preisen, billigen’ (9. Jh.), mhd. geloben ‘preisen, versprechen’, mnd. gelōven; Gelöbnis n. ‘feierliches Versprechen’ (15. Jh.). verloben Vb. ‘zur Ehe versprechen’, mhd. verloben ‘übermäßig loben, feierlich versprechen, zur Ehe versprechen, geloben, etw. nicht zu tun, aufgeben, verzichten’; Verlöbnis n. ‘Eheversprechen’ (15. Jh.); Verlobung f. ‘Eheversprechen’ (17. Jh.), zuvor allgemein ‘Versprechen, Gelöbnis’ (16. Jh.). löblich Adj. ‘lobenswert’, ahd. lob(a)līh (9. Jh.), mhd. lobelich ‘rühmlich, feierlich, zum Lob gereichend’. belobigen Vb. ‘eine Anerkennung aussprechen, auszeichnen’ (19. Jh.), Weiterbildung zu mhd. nhd. beloben.
1161 Zeichen · 60 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Löblich

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Löblich , -er, -ste, adj. et adv. von dem Zeitworte loben, in dessen sechsten und siebenten engern Bedeutung, des Beyfal…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    löblich

    Goethe-Wörterbuch

    löblich ca 540 Belege gegenüber ca 70 ‘lobenswert’ u ca 170 ‘lobenswürdig’; mehrfach abgekürzt ‘löbl./löbl’ (vgl 4); oft…

  3. modern
    Dialekt
    löblich

    Mecklenburgisches Wb.

    löblich hd. im Schäfergruß: Dat bringt dat löblich Handwark fuurt Wa; ebenso die Zs. hochlöblich ( s. d., Bd. 3, 722 ).

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit loeblich

4 Bildungen · 2 Erstglied · 1 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von loeblich

lob + -lich

loeblich leitet sich vom Lemma lob ab mit Suffix -lich, mit Umlaut-Wechsel.

loeblich‑ als Erstglied (2 von 2)

löblichgesellig

GWB

loeblich·gesellig

löblich-gesellig zu löblich 1a: rühmlich u dem gesellschaftlichen Umgang aufgeschlossen bey heiterem innern Trieb und einem löblich gesellig…

löblichkeit

DWB

loeblich·keit

löblichkeit , f. laudabilitas. Steinbach 1, 1061 ; das was löblich ist: deine wehrte sinnen die auszer löblichkeit nichts denken noch beginn…

loeblich als Zweitglied (1 von 1)

unlöblich

DWB

unlob·lich

unlöblich , adj. adv. , gth. v. löblich. mhd. unlobelich, -lîche; mnl. onlovelijc, -like. die umlautlose form noch bei Wiederhold (1669) und…

Ableitungen von loeblich (1 von 1)

unlöblich

DWB

unlöblich , adj. adv. , gth. v. löblich. mhd. unlobelich, -lîche; mnl. onlovelijc, -like. die umlautlose form noch bei Wiederhold (1669) und…