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Löblich

nhd. bis Dial. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Campe
Anchors
6 in 6 Wb.
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4

Eintrag · Campe (1807–1813)

Löblich adj, adv

Bd. 3, Sp. 138b
Löblich, — er, — ste, adj. u. adv. des Beifalles, des Lobes werth, werth gelobt zu werden; gewöhnlich nur von Handlungen und Sachen. »Löbliche Thaten.« Sir. 44, 3. »Ein löbliches Werk thun.« Sir. 50, 5. »Löbliche Sitten.« 2 Macc. 4, 11. Sein Fleiß ist sehr löblich. Löblich handeln. I der Bibel wird es auch von Gott gebraucht, in welchem Falle es aber als ein zu wenig sagender Ausdruck ungewöhnlich geworden ist. »Der Herr ist löblich.« 1 Chron. 17, 25; Ps. 145, 3. »Was Gott ordnet, das ist löblich.« Ps. 111, 3. Von Personen wird löblich nur noch gebraucht, wenn sie zusammengenommen ein Ganzes, eine Behörde ausmachen. Das löbliche Stadtgericht, das löbliche Postamt  So auch hochlöblich und wohllöblich. Bei höheren Behörden bedient man sich der Ausdrücke preislich und hochpreislich. Opiz gebraucht es auf eine jetzt ungewöhnliche Art auch in thätlicher Bedeutung für, lobend, lobpreisend: Streicht löblich aus dem Herren seine Werke.
952 Zeichen · 27 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Löblich

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Löblich , -er, -ste, adj. et adv. von dem Zeitworte loben, in dessen sechsten und siebenten engern Bedeutung, des Beyfal…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    löblich

    Goethe-Wörterbuch

    löblich ca 540 Belege gegenüber ca 70 ‘lobenswert’ u ca 170 ‘lobenswürdig’; mehrfach abgekürzt ‘löbl./löbl’ (vgl 4); oft…

  3. modern
    Dialekt
    löblich

    Mecklenburgisches Wb.

    löblich hd. im Schäfergruß: Dat bringt dat löblich Handwark fuurt Wa; ebenso die Zs. hochlöblich ( s. d., Bd. 3, 722 ).

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit loeblich

4 Bildungen · 2 Erstglied · 1 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von loeblich

lob + -lich

loeblich leitet sich vom Lemma lob ab mit Suffix -lich, mit Umlaut-Wechsel.

loeblich‑ als Erstglied (2 von 2)

löblichgesellig

GWB

loeblich·gesellig

löblich-gesellig zu löblich 1a: rühmlich u dem gesellschaftlichen Umgang aufgeschlossen bey heiterem innern Trieb und einem löblich gesellig…

löblichkeit

DWB

loeblich·keit

löblichkeit , f. laudabilitas. Steinbach 1, 1061 ; das was löblich ist: deine wehrte sinnen die auszer löblichkeit nichts denken noch beginn…

loeblich als Zweitglied (1 von 1)

unlöblich

DWB

unlob·lich

unlöblich , adj. adv. , gth. v. löblich. mhd. unlobelich, -lîche; mnl. onlovelijc, -like. die umlautlose form noch bei Wiederhold (1669) und…

Ableitungen von loeblich (1 von 1)

unlöblich

DWB

unlöblich , adj. adv. , gth. v. löblich. mhd. unlobelich, -lîche; mnl. onlovelijc, -like. die umlautlose form noch bei Wiederhold (1669) und…