Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
lô
schließen), Gl. 3,399,68 (in 2 Hss., 1180/
1190 und Anfang des 13. Jh.s, beide [rhein-]
frk.). 567,51 (Hs. 14. Jh., Zeit des Gl.ein-
trags unbekannt). 626,33 (Ende des 12. Jh.s);
4,194,19 (13./14. Jh.) und Gl. in Trier, 1124/
2058 (12. oder 14. Jh.):
‚abgeschälte Eichen-
rinde, Lohe, Gerberlohe; bolis [lingua ig-
nota, Hildeg.], frunium, tanum [= tannum]‘
〈Var.: lo〉. – Mhd. lô st.n., gen. lôwes
‚Ger-, frühnhd. loh n./f.
berlohe‘
‚Lohe, gerbsäure-, nhd. Lohe f.
haltige Rinde, Gerbsäure‘
‚zum.
Gerben verwendete zerkleinerte Rinde, be-
sonders von jungen Eichen und Fichten, Ger-
berlohe‘