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-Ling

ahd. bis Dial. · 8 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

-Ling

Bd. 2, Sp. 2072
-Ling, eine Ableitungssylbe, welche verschiedenen Haupt-, Bey- und Zeitwörtern angehänget wird, Hauptwörter daraus zu bilden. 1. In einigen bezeichnet es ein Ding, welches dem voran stehenden Hauptworte gleich, angemessen ist. Ein Däumling, eine Bekleidung des Daumes, Fäustling, eine Art Fausthandschuhe, der Fingerling, eine Bekleidung des Fingers, der Füßling, eine Bekleidung der untern Füße, Beinling u. s. f. In dieser Bedeutung scheinet es aus -lich, gleich, entstanden zu seyn, indem das n sich in tausend andern Fällen neben den Hauch- und Gaumenlauten einschleicht. 2. Am häufigsten und allgemeinsten bedeutet es ein Individuum, ein Subject, von der Art, wie die erste Hälfte des Wortes es bestimmet, es sey nun eine Person, oder eine Sache. Diejenigen Wörter; welches das -ling an sich nehmen können, sind, 1) Hauptwörter. Ästling, ein junger Vogel, der nur noch auf den Ästen herum hüpfet. Gründlinge, Fische, welche sich auf dem Grunde aufhalten. Jährling, ein Thier von einem Jahre, oder von diesem Jahre. Nachkömmling, ein Nachkomme. Nestling, ein Vogel, der noch im Neste ist. Hänfling, ein Ding oder Vogel, welcher sich vom Hanfe nähret, wenn es hier nicht das Nieders. Lünke, Sperling, ist, S. Hänfling.[] Kümmerling, im Oberd. eine Gurke. Kämmerling, im mittlern Lat. Camarlingus, Cambellanus, Ital. Camerlingo, Franz. Chambellain. Höfling, ein Hofbedienter. Häusling, der zur Miethe in einem Hause wohnet. So auch Schilling, Flüchtling, Günstling, Häuptling, Brötling, Silberling, Pfifferling, u. a. m. 2) Zeitwörter, mit Weglassung der Endsylbe, da denn die daraus gebildeten Wörter bald eine thätige, bald aber auch eine leidendliche Bedeutung haben. Findling, ein gefundenes Kind; Säugling, ein saugendes Kind; Sticherling, ein stechendes Ding, ein stechender Fisch; Ankömmling, eine neu angekommene Person; Anschiebling, ein angeschobenes Ding; Bückling, eine Verbeugung; Bückling, ein gebökelter Häring; Hämmerling, ein hämmerndes Ding; Häckerling, ein gehacktes Ding, Häcksel; Dichterling, ein schlechter Dichter; Täufling, eine Person, welche getauft werden soll, oder vor kurzem getauft worden; Lehrling, der gelehret wird; Brätling, ein zum Braten bestimmtes Ding; Schößling, ein aufgeschossenes Reis u. s. f. In Fröstling, Frömmling, Klügling, Witzling u. s. f. welche von Verbis auf -eln, wie frösteln, frömmeln, klügeln, witzeln abgeleitet sind, ist es die Sylbe -ing, und nicht -ling, und da rühret auch die verächtliche Nebenbedeutung von dem Verbo, und nicht von der Ableitungssylbe her. 3) Zahl- und Nebenwörter. Erstling, das erste Ding seiner Art; Zwilling, ein Ding, welches nebst noch einem andern zugleich kommt; Dreyling, ein Ding von drey Theilen oder Einheiten, eine Münze, welche drey Pfennige gilt; Vierling, Sechsling, eine Münze von vier, von sechs Pfennigen, ein Vierer, ein Sechser; Fremdling, ein fremdes Ding, eine fremde Person; Neuling, der in einer Sache neu ist; Jüngling, ein junger Mensch; Zärtling, eine der Empfindung nach zarte, oder verzärtelte Person, vielleicht auch von dem Verbo zärteln; Spätling, ein Ding, welches spät im Jahre gegenwärtig wird, so wohl von Thieren als Früchten, im Gegensatze eines Frühlinges, welches über dieß noch die frühe Jahreszeit bedeutet; Herling, ein herbes oder hartes Ding; Kränkling, Siechling, ein kränklicher, siecher Mensch; Wüstling, ein wüster Mensch; Wildling, eine wilde Frucht, ein wildes Gewächs; Hälberling, eine Münze, welche die Hälfte einer andern gilt; Dürrling, ein dürrer Mensch; Grünling, eine Art Grünspechte; Kärgling, ein karger Mensch; Sonderling, eine besondere Person u. s. f. Die Rothwälsche Diebessprache ist besonders reich an dergleichen Hauptwörtern. Langling ist daselbst eine Bratwurst, Längling ein Strick, Krachling eine Nuß, Knerling ein Stiesel, Fletterling eine Taube, Flößling ein Fisch, Fünkling das Feuer, Fürling eine Schürze, Oberd. Fürtuch, Feling ein Kramer, von feil, Derling ein Würfel, Dirling oder Zwieling das Auge, Gelbling der Weitzen, Gitzling ein Stück Brot, Griffling die Hand oder ein Handschuh, Grünling ein Garten oder Wiese, Härling das Haar, Härtling ein Messer, Hitzling der Ofen, Bretling ein Tisch, Blechling ein Kreuzer, Klapperling ein Pantoffel, Leißling das Ohr, Rauling und Schreyling ein Kind, Reiling eine Sau, Rumpfling Senf, Schalerling eine weiße Rübe, Schäberling eine gelbe Rübe, Scheinling das Auge oder Fenster, Spältling ein Häller, Sperrling ein Knebel, Spitzling der Hafer, Stichling ein Schneider, Stilling vielleicht Stiehlling eine Birn, Strafling ein Strumpf, Süßling das Honig, Tritlling der Schuh, Weitling die Beinkleider u. s. f. Aus allen bey dieser ganzen zweyten Bedeutung angeführten Wörtern erhellet, daß -ling denselben die Bedeutung eines Individui,[] eines einzelnen Dinges, von welchem etwas gesagt wird, gibt, und daß es in dieser Bedeutung mit den Ableitungssylben -ing, -ich, -rich, -ickel, -er, -el und -ert überein komme. Die Abstammung ist noch dunkel. Die meisten Sprachlehrer und Sprachforscher kennen das ling nur allein unter der verkleinernden Bedeutung, welche doch unerweislich ist, und halten alle übrigen für eine Figur derselben. Allein man siehet gar bald, daß sie diese Sylbe und die Wörter, worin sie vorkommt, gar nicht untersucht haben. Vielleicht stammet sie gleichfalls von der Sylbe -lich, oder gleich ab, ein der ersten Hälfte der Zusammensetzung ähnliches Ding zu bedeuten, denn ehedem wurde diese Sylbe auch häufig gebraucht, Hauptwörter zu bilden. Die gleichlautende Ableitungssylbe -ing könnte alsdann auf ähnliche Art aus -ich oder -ig entstanden seyn. An das eingeschobene n darf man sich nicht stoßen, weil dieses in so vielen andern Fällen ein Anhang nieselnder Mundarten ist, und das folgende -lings ist unstreitig aus -lichs oder -lich geworden. Wachter, Frisch und andere legen dieser Sylbe noch verschiedene andere Bedeutungen bey, die sie doch wirklich nicht hat. So soll sie in Erstling, Zwilling, Dreyling, Vierling, Sechsling u. s. f. etwas bedeuten, das kleiner als das Ganze ist; in Ankömmling, Einkömmling u. s. f. einen Gegensatz; in Jährling, Jüngling, Gründling, Findling u. s. f. ein kleines oder junges Thier. Allein sie haben die angeführten Wörter theils nicht einmahl recht verstanden, theils aber auch die Bedeutung des Hauptwortes der Zusammensetzung mit in die Bestimmung der Ableitungssylbe gebracht. Ling bedeutet weiter nichts als ein Subject, ein Individuum, welches seine Bestimmung theils durch das Wort, dem es angehänget wird, theils aber auch durch den bloßen Gebrauch erhält. Denn daß Säugling nicht auch von einem saugenden Thiere, Findling nicht auch von einem gefundenen Schatze, Jüngling nicht auch von einem jungen Mädchen oder Thiere, Häckerling nicht auch von gehackten Speisen üblich ist, daran ist bloß der Gebrauch Schuld. Indessen lässet sich beweisen, daß unsere Ableitungssylbe oft auch -lein gelautet hat. Ein Weichling heißt bey dem Hornegk Wächelein, ein Fingerling, Vingerlein u. s. f. Alle Wörter auf -ling sind männlichen Geschlechtes, auch wenn sie Personen oder Sachen weiblichen Geschlechtes bezeichnen, in welchem Falle sie niemahls die weibliche Endung -inn annehmen. Ein Findling bedeutet so wohl einen gefundenen Knaben, als ein gefundenes Mädchen, der Liebling so wohl eine geliebte Person männlichen, als weiblichen Geschlechtes. In einer Österreichischen Urkunde des 15ten Jahrhundertes wird eine Erbinn ausdrücklich ein Erbling genannt. Diese Sylbe ist alt und in allen Deutschen Mundarten, so wie in der Angelsächsischen anzutreffen. Mit Beobachtung der genauesten Analogie lassen sich vermittelst derselben noch jetzt Wörter bilden, und selbst viele der oben angeführten Beyspiele sind neu und den vorigen Zeiten unbekannt.
7719 Zeichen · 76 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    ling

    Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)

    -ling s. -iling suff.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    lingSuff.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    ling , Suff. Vw.: s. linc*

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    -Ling

    Adelung (1793–1801) · +1 Parallelbeleg

    -Ling , eine Ableitungssylbe, welche verschiedenen Haupt-, Bey- und Zeitwörtern angehänget wird, Hauptwörter daraus zu b…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Ling

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Ling , Peter Henrik, geb. 1776 zu Ljunga in Smaland, Fechtmeister, gest. 1839 als Vorsteher des gymnastischen Centralins…

  5. modern
    Dialekt
    Ling

    Schweizerisches Idiotikon · +1 Parallelbeleg

    Ling Band 3, Spalte 1337 Ling 3,1337

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ling

1.449 Bildungen · 110 Erstglied · 1.322 Zweitglied · 17 Ableitungen

ling‑ als Erstglied (30 von 110)

ling(e)leⁿ

Idiotikon

ling(e)leⁿ Band 3, Spalte 1285 ling(e)leⁿ 3,1285

Ling(e)leⁿ I

Idiotikon

Ling(e)leⁿ I Band 3, Spalte 1285 Ling(e)leⁿ I 3,1285

Ling(e)leⁿ II

Idiotikon

Ling(e)leⁿ II Band 3, Spalte 1285 Ling(e)leⁿ II 3,1285

lîngadem

LexerN

ling·adem

lîn-gadem stn. verkaufslocal für leinwand. under den lîngademen Erf. w. 2,203.

Lingah

Meyers

Lingah ( Lingeh, Lindscha ), pers. Hafenplatz in der Landschaft Laristan am Persischen Golf unweit der Meerenge von Hormus, mit etwa 15,000 …

Lingaïten

Meyers

Lingaïten , Name einer Religionspartei im südlichen Indien, wo sie viele Millionen Anhänger zählt, begründet von Basava im 12. Jahrh. zu dem…

Lingam

Meyers

lin·gam

Lingam , soviel wie Linga, s. Lingaïten .

lingan

AWB

lin·gan

lingan st. v. , mhd. lingen, frühnhd. lingen ( vgl. DWb. VI,1039 ), nhd. dial. schwäb. linge n Fischer IV,1253 ; vgl. mnd. lingen sw. v. ( v…

Lingard

Meyers

lin·gard

Lingard (spr. linggĕrd), John , engl. Geschichtschreiber, geb. 5. Febr. 1771 in Winchester, gest. 17. Juli 1851, erzogen im katholischen Sem…

lingaz

LDWB1

lin·gaz

lingaz [lin·gạz] m. (-ac) 1 Sprache f., Zunge f., Langue f. 2 Sprechweise f. , Ausdrucksweise f. ◆ lingaz (pronunzia) da paladina Bühnenspra…

lingelang

MeckWB

linge·lang

lingelang Adv. und Präp. der ganzen Länge nach, ganz entlang; stabende Doppelformel, aus jungem Ablaut zu lang erwachsen; ausgehend aus ling…

Lingelbach

Meyers

Lingelbach , Jan, Maler, geb. 1623 in Frankfurt a. M., gest. 1674 in Amsterdam, kam 1650 nach Amsterdam, wo er sich unter dem Einflusse des …

Lingelholz

Idiotikon

Lingelholz Band 2, Spalte 1254 Lingelholz 2,1254

Lingeli

Idiotikon

ling·eli

Lingeli Band 3, Spalte 1339 Lingeli 3,1339

lingeling

RhWB

linge·ling

lingeling  Verbr. Schallw.: zur Nachahmung des Klingelgeläutes.

Lingelischīt

Idiotikon

Lingelischīt Band 8, Spalte 1515 Lingelischīt 8,1515

lingen

DWB

lin·gen

lingen , verb. vorwärts kommen; ahd. lingan cessisse feliciter Schm. 1, 1492 Fromm., mhd. lingen; schon hier gegen gelingan, gelingen selten…

lingen

FWB

1. ›sich beeilen, Eile haben; vorwärts gehen‹.; 2. ›gelingen‹.

Lingenfeld

PfWB

lingen·feld

Lingen-feld ON : Dorf im Kr. GH, Lingefeld, Lengefeld [ Bertram § 81]. Neckname für die Einwohner: Dahnle (Anton), weil dieser Name in dem k…

lingen I

RhWB

lingen I = sich hin- und herbewegen, sich hinaufwinden, von Bohnen s. leinen bei Leine;

lingen II

RhWB

lingen II = leihen s. lehnen II.

lingen III

RhWB

lingen III le·ŋ.ə Sieg-Ägid (veralt.) st.: nur in der Wend.: Et lengk der net es gelingt dir nicht.

lingenkraut

DWB

lingen·kraut

lingenkraut , n. corrigiola, strandlingenkraut, strandkraut, braunes knotengras. Nemnich 2, 1235 .

Lingens

Meyers

ling·ens

Lingens , Peter Joseph Hubert , deutscher Politiker, geb. 10. Aug. 1818 in Aachen, gest. daselbst 31. Okt. 1902, studierte die Rechte und wu…

Lingerblume

RhWB

linger·blume

Linger-blume (s. S.) Simm , Goar f.: gelbe Wucherblume, chrysanthemum segetum.

ling als Zweitglied (30 von 1.322)

ling

KöblerAfries

*-ling , Suff., st. M. (a) Vw.: s. bal-, efterswester-, êg-, evenknī-, fiār-, frī-, hal-, hâved-, junge-, knī-, ord-, swester-, thredknī-, t…

budiling?

KöblerAhd

*budiling? , st. M. (a) Hw.: vgl. as. buthiling*

buthiling

KöblerAs

*buthiling , st. M. (a) nhd. Basilienkraut ne. basil (N.) Hw.: vgl. ahd. *budiling? (st. M. (a)) E.: Herkunft ungeklärt? Son.: vgl. mnd. but…

bōsiling?

KöblerAhd

*bōsiling? , st. M. (a) Hw.: vgl. as. bōsiling

ciceling

KöblerAe

*ciceling , st. M. (a) nhd. Wicke Q.: ON I.: z. T. Lw. lat. cicer, Lbi. lat. cicer E.: germ. *kiker, Sb., Kichererbse; s. lat. cicer, N., Ki…

fylling

KöblerAe

*fylling , st. F. (ō) nhd. Füllung, Erfüllung Vw.: s. ge- Hw.: s. fyllan E.: s. fyllan L.: Gneuss Lb Nr. 204

hentiling?

KöblerAhd

*hentiling? , st. M. (a) Vw.: s. *hentilingus Hw.: vgl. as. *hendiling?

heriskilling?

KöblerAhd

*heriskilling? , st. M. (a) Hw.: vgl. as. heriskilling*

hæling

KöblerMhd

*hæling , Adj. nhd. „heimlich“ Vw.: s. un- E.: s. hæle W.: nhd. DW-

hėndiling

KöblerAs

*hėndiling , st. N. (a?), st. M. (a) nhd. Flüssigkeitsmaß ne. liquid measure (N.) Hw.: s. hand, hendilingus*; vgl. ahd. *hentliling? (st. M.…

jamundiling?

KöblerAhd

*jamundiling? , st. M. (a)? Hw.: vgl. as. *gimundiling

kornskilling?

KöblerAhd

*kornskilling? , st. M. (a) Hw.: vgl. as. kornskilling*

koufling?

KöblerAhd

*koufling? , st. M. (a) Vw.: s. fir-

koufskilling

KöblerAhd

*koufskilling , st. M. (a) Hw.: vgl. as.? *kōpskilling?

mundiling

KöblerAs

*mundi·ling

*mundiling , st. M. (a) Vw.: s. gi-* Hw.: s. mundilingus; vgl. ahd. *muntiling?

muntiling?

KöblerAhd

*munt·iling

*muntiling? , st. M. (a) Vw.: s. lat.-ahd.? mundilingus Hw.: vgl. as. *mundiling?

niuwiling?

KöblerAhd

*niuwiling? , st. M. (a) Hw.: vgl. as. niuwiling* I.: Lsch. lat. tiro?

scytling

KöblerAe

*scytling , st. M. (a) nhd. Schössling Vw.: s. ūt- E.: s. scéotan L.: Hh 286

scæceling?

KöblerAe

*scæceling? , Sb. nhd. Stoppel Hw.: s. *sceacel (2) E.: s. *sceacel (2) Q.: ON; Hh 270

sidiling?

KöblerAhd

*sidiling? , st. M. (a) nhd. Siedler, Bewohner ne. settler Vw.: s. ana-, lant-

snuorling?

KöblerAhd

*snuorling? , st. M. (a)? Hw.: vgl. as. snōrling*

trugiling?

KöblerAhd

*trugiling? , st. M. (a) Vw.: s. hart-

unhæling

KöblerMhd

*unhæling , Adj. nhd. „unverhohlen“ E.: s. un, hæling

zugiling?

KöblerAhd

*zugiling? , st. M. (a) nhd. Säugling, Zögling ne. infant, pupil (M.) Vw.: s. hant-, heim-

bätzling

BWB

-bätzling Band 1, Spalte 1,1333

bößling

BWB

-bößling Band 2, Spalte 2,1739

distling

BWB

-distling Band 3, Spalte 3,1790

pfeifling

BWB

-pfeifling Band 2, Spalte 2,532

Ableitungen von ling (17 von 17)

Beling

ElsWB

Beling sumpfige Stelle mit abfließendem Wasser Obburnhaupt St.

entlinge

KöblerMnd

entlinge , Adv. Vw.: s. endelinge L.: MndHwb 1, 563 (entlinge)

entlingen

KöblerMnd

entlingen , Adv. Vw.: s. endelingen L.: MndHwb 1, 563 (entlinge)

erling

DWB

erling , m. einer der zahllosen namen des cyprinus phoxinus, erlitz, elritz, die flüssigen laute wie in erle und eller wechselnd.

erlinge

BMZ

erlinge stv. gelinge. im was wol erlungen fragm. 30. b.

erlingen

Lexer

er-lingen swv. BMZ gelingen. mir erlinget (wol od. übel) Diut. 2,35. Ga. 3. 208,421. in müge wol erlingen Drach. 990. im ist erlungen ib. 47…

geling

DWB

geling für gähling, s. d., z. b. geling fliegen volitare, gelinge höhe praecipitium Henisch 1460 .

gelinge

Lexer

ge-linge stf. swm. stn. BMZ s. v. a. gelinc Iw. Er. 2496. nu gihes für hôch gelinge Wwh. 121,28 ( var. linge). Engelh. (4684), Mai (133,11).…

gelingen

DWB

gelingen , n. successus, eventus Stieler 1069 , successus ex voto fluens Aler 886 b , Frisch 1, 616 c ( auch ungelingen): und kündten also (…

gelingung

DWB

gelingung , f. successus Stieler 1069 , auch schlechte gelingung, übelgelingung das.; die hoffnung der endlichen gelingung aller unserer gut…

linge

Lexer

linge stf. BMZ das gelingen, guter erfolg, glück Parz. Trist. (5077. 80. 10597. 747. 18459). der hât die besten l. Kchr. D. 3248. mich dûht …

Missling

RhWB

Miss-ling Düss-Kaiserswerth m.: verkümmertes Schweinchen, Ferkel.

mißlingen

Pfeifer_etym

gelingen Vb. ‘den beabsichtigten und gewünschten Erfolg haben, geraten, glücken’. Das nur im Dt. begegnende Verb ahd. gilingan ‘glücken, Erf…

unling

DWB

unling , m. , s. sp. 20. —

unlinge

Lexer

un-linge stf. unglück Kchr. W. 6708.

urling

DWB

urling , m. : fürwar sag ich dir, du kompst nit heraus ( aus dem kerker ), bis das du vergiltest den minsten u. spiegel menschl. behaltnusz …

verlingen

KöblerMhd

verlingen , st. V. nhd. gelingen Q.: MinnerII (um 1340) (FB verlingen) E.: s. ver…, lingen W.: nhd. DW- L.: Lexer 479c (verlingen), FB 416a …