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lînbruoh

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EWA
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Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)

lînbruoh

lînbôzoAWB m. an-St., auch lînbôzaAWB ? f. ōn-
St., Gl. 4,262,6 (9. oder 10. Jh.) und Gl. in
St. Mihiel, Ms. 25 (11. Jh., alem.; vgl. Mei-
neke 1983: 254 Nr. 632): ‚Flachsbündel; lini
stipula, lini stipula .i. fascibulus
. Explika-
tivkomp. mit subst. VG und HG. S. lîn, bôza.
lînbruohAWB f. kons./i-St., in Gl. seit Anfang
des 9. Jh.s: ‚kurze leinene Unterhose; femi-
nalia, feminalia linea, femoralia
(mhd. lîn-
bruoh; aisl. línbrók). Determinativkomp. mit
subst. VG und HG. S. lîn, bruoh. – gilindazzengilin
dazzenAWB
sw.v. I, Gl. 2,242,5 (11. Jh.): ‚besänf-
tigen; dilinire [= delinire]‘
. Denom. Intensiv-
bildung mit dem Fortsetzer des Suffixes ur-
germ. *-ati̯a-. S. gilindi, -azzen. – lindenAWB
sw.v. I, Gl. 1,529,22 (in 2 Hss., 2. Hälfte des
12. und 1. Hälfte des 13. Jh.s, beide bair.).
531,9 (in 2 Hss., 2. Hälfte des 12. und 1.
Hälfte des 13. Jh.s, beide bair.). 542,32
(Ende des 8./Anfang des 9. Jh.s, alem.):
1305 lînbôzo – lindiS1306
‚weich stimmen, besänftigen, geschmeidig
machen; blandiri, lenire, mollire
(mhd. lin-
den, ält. nhd. linden, nhd. mdartl. schweiz.
linden ‚weich machen, aufweichen, weich
werden, nachgiebig werden‘
[Schweiz. Id. 3,
1317 f.; Stalder, Versuch eines schweiz. Id.
2, 173], kärnt., steir. fachspr. linden ‚leicht
und scharf schneiden‘
[Lexer, Kärnt. Wb.
180; Unger-Khull, Steir. Wortschatz 440];
ae. liđian sw.v. II ‚weich werden, weich ma-
chen‘
). Deadj. Bildung (vgl. Riecke 1996:
475 f.). S. lindi. – Ahd. Wb. 5, 1008 f.; Splett,
Ahd. Wb. 1, 94
. 112. 545; Köbler, Wb. d. ahd.
Spr. 411. 726; Schützeichel7 202; Starck-
Wells 376 f.; Schützeichel, Glossenwort-
schatz 6, 93. 98 f.
1689 Zeichen · 114 Sätze

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    lînbruohst. f.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    lînbruoh st. f. , mhd. lînbruoh; an. línbrœkr pl. — Graff III,278. lin-pruah: acc. pl. Gl 1,279,51 ( Jb-Rd ); -pruoh: no…

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Zerlegung von linbruoh 2 Komponenten

lin+bruoh

linbruoh setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

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APA
Cotta, M. (2026). „linbruoh". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/linbruoh/ewa
MLA
Cotta, Marcel. „linbruoh". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/linbruoh/ewa. Abgerufen 10. May 2026.
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Cotta, Marcel. „linbruoh". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/linbruoh/ewa.
BibTeX
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  author       = {Cotta, Marcel},
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