Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
liebäugeln verb.
liebäugeln , verb. etwas liebes durch äugeln ausdrücken, eine zusammenrückung wie liebkosen, seit dem 16. jahrh. oft belegt; theils absolut: sein sie ( die groszen herren ) schwarz und heszlich, spricht man sie sein bräunlich; schel, so liebäugeln sie. Kirchhof wendunm. 51 a ( vgl. dazu unten liebäugler); diese aber nicht weniger als jene Venus hat in den sanft geöffneten augen das schmachtende und das liebäugelnde, welches die Griechen τὸ ὑγρόν nennen, gebildet, welches sonderlich das untere in etwas gehobene augenlied verursachet. Winkelmann 4, 114 ; so lasz uns zur arznei liebaugelend anbli…