Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
laulich adj.
laulich , adj. 1 1) dem lauen ähnlich, fast lau, mhd. im adverb læwelîche tepide ( Lexer handwb. 1, 1841 ) bezeugt, wie später: tepide lawelich, laelich, laelichen Dief. 578 c ; laulich ( neben lauig und laulicht) Stieler 1079 ; laulich, tepidus, tepulus, tepefactus Steinbach 1, 990 ; in eigentlicher bedeutung ( vergl. lau 2, sp. 285): die mucken sitzen auf ein laulichen hafen, aber nit auf ein siedenden. Lehmann 1, 365 ; der alte Fonseca beliebte sich auch einmal zu netzen ( baden ), und die alte haut durch ein lauliches wasser zu kützeln. polit. stockf. 344; über die wiege Virgils kam mir ei…