Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
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kusen
nhd. bis Dial. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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-
15.–20. Jh.
Neuhochdeutschkusen
Grimm (DWB, 1854–1961)
kusen , s. kosen ; im 17. jahrh. auch schriftlich ( s. kosen II, 1, c ): in den cartheuserorden, welcher orden, weil sie…
-
modern
DialektKusen
Rheinisches Wb. · +2 Parallelbelege
Kusen -ū:- = keulenförmiges Stück, Klumpen, Auswuchs, dicke Nase s. Kause;
Verweisungsnetz
14 Knoten, 17 Kanten
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit kusen
14 Bildungen · 14 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen
kusen‑ als Erstglied (14 von 14)
Kusenbräker
MeckWB
Kusenbräker -dokter, -klemmer, -rat, -stöter m. Zahnarzt.
kūsendikke
WWB
kūsen-dikke Adj. stark betrunken ( Alt Ha).
kūsendul
WWB
kūsen-dul Adj. ganz verrückt ( Enr Sw).
Kūsenholt
WWB
Kūsen-holt n. Holzscheit (für den Ofen) (Frbg.) ( Enr Sp).
Kūsenkellen
WWB
Kūsen-kellen n. [ Stf Tek Bek] Zahnschmerzen.
Kusenkopf
RhWB
Kusen-kopf,
Kūsenpīne
WWB
Kūsen-pīne f. Kūs - Zahnschmerzen (Frbg.) ( Hfd Bü).
Kūsensliᵉper
WWB
Kūsen-sliᵉper m. [ Ahs Stf Kos] Heiratsvermittler.
Kūsensmid
WWB
Kūsen-smid m. Zahnarzt ( Tek Hb).
Kusentähn
MeckWBN
Wossidia Kusentähn m. wie Kus'tähn Ha Hagenow@Vellahn Vell ; (vereinzelt) D. WA. 20, 4.
kûsentān
MNWB
* kûsentān, m. , Backenzahn (Klingged. 39). Demin.
Kūsentand
WWB
Kūsen-tand m. [ Min Stf Tek Hfd Mün Wdf Hal verstr. WMünsterl Kos Bie Rek Dor] Backenzahn. De Kusentant is nicks mähr wät, de mott herut ( S…
kusentoll
RhWB
kusentoll s. bei Kause.
Kusenwacken(?)
LothWB
Kusen-wacken(?) m. Rein. Kieselwacke, Kieselstein. Der Ausdruck ist sonst nicht belegt.