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kusen

nhd. bis Dial. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
Anchors
4 in 3 Wb.
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Eintrag · Westfälisches Wb.

kūsen V.

Bd. 3, Sp. 1084
kūsen V. 1. (heftig, mit schweren Schlägen, mit der Faust) schlagen, hauen [Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Kr. LippstadtLst Kr. IserlohnIsl Arn]. Anne Doä kūsen (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen@WellinghofenWl). — 2. jmdn. verhauen (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@BeleckeBe). — 3. dreschen (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@BochumBo). — 4. heftig treten (Fußballspr.) (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@SchwelmSw); ungestüm auf einen Ball schlagen (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch Li).
750 Zeichen · 32 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    kusen

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    kusen , s. DWB kosen ; im 17. jahrh. auch schriftlich ( s. DWB kosen II, 1, c ): in den cartheuserorden, welcher orden, …

  2. modern
    Dialekt
    Kusen

    Rheinisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Kusen -ū:- = keulenförmiges Stück, Klumpen, Auswuchs, dicke Nase s. Kause;

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kusen

21 Bildungen · 14 Erstglied · 7 Zweitglied · 0 Ableitungen

kusen‑ als Erstglied (14 von 14)

Kusenbräker

MeckWB

Wossidia Kusenbräker -dokter, -klemmer, -rat, -stöter m. Zahnarzt.

kūsendikke

WWB

kūsen-dikke Adj. stark betrunken ( Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid Alt Ha).

kūsendul

WWB

kusen·dul

kūsen-dul Adj. ganz verrückt ( Ennepe-Ruhr-Kreis Enr Sw).

Kūsenholt

WWB

kusen·holt

Kūsen-holt n. Holzscheit (für den Ofen) (Frbg.) ( Ennepe-Ruhr-Kreis Enr Sp).

Kūsensliᵉper

WWB

Kūsen-sliᵉper m. [ Kr. Ahaus Ahs Kr. Steinfurt Stf Kos] Heiratsvermittler.

Kusentähn

MeckWBN

Wossidia Kusentähn m. wie Kus'tähn Ha Hagenow@Vellahn Vell ; (vereinzelt) D. WA. 20, 4.

Kūsentand

WWB

kusen·tand

Kūsen-tand m. [ Kr. Minden Min Kr. Steinfurt Stf Kr. Tecklenburg Tek Kr. Herford Hfd Kr. Münster Mün Kr. Warendorf Wdf Kr. Halle Hal verstr.…

Kusenwacken(?)

LothWB

kusen·wacken

Kusen-wacken(?) m. Rein. Kieselwacke, Kieselstein. Der Ausdruck ist sonst nicht belegt.

kusen als Zweitglied (7 von 7)

Bärenkusen

RhWB

baeren·kusen

Bären-kusen Elbf .: ein Kindersp.; der B. sitzt auf einem Stein u. ist durch eine Schnur mit dem Höder verbunden, der ihn gegen die Angreife…

duᵉrkūsen

WWB

duer·kusen

duᵉr-kūsen V. durchbeißen, durch dick und dünn beißen ( Kr. Halle Hal Bh).

ferkūsen

WWB

fer·kusen

fer-kūsen V. a) verdreschen. — b) vertragen, aushalten. Hei kann allerhand verkusen ( Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid Alt Lü).

Krakusen

Herder

kra·kusen

Krakusen , poln. leichte Reiter, die nach St. Krakus benannt sein sollen, mit Säbel und Lanze bewaffnet.

rakusen

RhWB

rakusen rakū:zə  Ahrw-Stdt , Rheinb-Meckenh (also LRip zwei Belege in der Nachbarschaft) schw.: 1. zornig poltern, wütend schimpfen. — 2.…

ūtkūsen

WWB

ūt-kūsen V. mangelhaft Bäume fällen, schlecht ausroden ( Kr. Halle Hal Bh).