Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kören
kören , in oberd. mundart für g'hören, gehören ( schweiz. auch für hören ); schon im 15. 16. jh. oft, z. b. ich kör an tanz, da man tuot frölich springen. Uhland volksl. 642 ; ain alts teller kört auch darzuo. 723 . Übrigens findet sich kören auch für kehren, ein nd. kören aber bedeutet plaudern, s. unter DWB köddern . merkwürdig ist ein niederrh. kören, streicheln, liebkosen. Aach. mundart 123. ebenso ein nd. kören speien, mnd. koren Dief. nov. gl. vomere, nrh. coeren Teuth. 57 a , vgl. schweiz. körbeln in gleicher bedeutung.