lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

kluoc

nur mhd. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MWB
Anchors
5 in 5 Wb.
Sprachstufen
1 von 16
Verweise rein
26
Verweise raus
13

Eintrag · Mittelhochdeutsches Wb. (MWB)

kluoc

kluoc Adj., Adv. selten adv. (vgl. 1.1.4 , 1.2.3 ); häufig als Reimwort, z.T. sinnentleert. 1 ursprünglich zur Beschreibung eines den gesellschaftlichen Vorstellungen entsprechenden Idealzustands in seinen materiellen wie ideellen Aspekten ‘angemessen, beeindruckend, vortrefflich’ (offen zu 2)
1.1 meist auf Menschen bezogen
1.1.1 allgem.
1.1.2 das Äußere in den Vordergrund stellend (i.d.R. von Mädchen und Frauen) ‘gut aussehend, schön’
1.1.3 bezogen auf situativ angemessenes Verhalten
1.1.4 bezogen auf Fähigkeiten und Fertigkeiten ‘geschickt, kunstfertig’ (vgl. 2.1.3 und listic )
1.2 bezogen auf von Menschen Gefertigtes ‘schön, kostbar, edel, kunstfertig gemacht’
1.2.1 allgem.
1.2.2 Speisen (in der Wendung kluoge spîse - wohl gleichbedeutend mit guote spîse [vgl. guot 8.1 ]) ‘wohlschmeckend’
1.2.3 Gesprochenes und Erzähltes ‘unterhaltend, bemerkenswert, belehrend’
1.3 auf Tiere bezogen
1.4 auf Landschaft (Feld, Berg) bezogen
2 bezogen auf den Intellekt (Übersetzungsäquivalent für lat. prudens )
2.1 meist bei Menschen
2.1.1 allg. ‘verständig, klug’
2.1.2 in der Wendung ~ sîn mit Präp. ( ane, in, ûf, ze ) oder mit Gen. ‘sich auf etw. (besonders gut) verstehen’
2.1.3 die Gelehrsamkeit betonend ‘gelehrt, gebildet’ (unter dem Aspekt des Gelernten, des Könnens z.T. offen zu 1.1.4 )
2.1.4 den Aspekt der List einbeziehend
2.2 selten auch bei Tieren
   1 ursprünglich zur Beschreibung eines den gesellschaftlichen Vorstellungen entsprechenden Idealzustands in seinen materiellen wie ideellen Aspekten ‘angemessen, beeindruckend, vortrefflich’ (offen zu 2)    1.1 meist auf Menschen bezogen    1.1.1 allgem.: grâven unde dienestman, / herzogen unde frîen gnuoc / und manec rîcher fürste cluoc, / die wâren ûf dem palas KvWSchwanr 218; Grîgorz im sande ritter kluoc, / fünf hundert: ieslîcher truoc / helm ûf houbt gebunden; / die wol mit strîte kunden Parz 210,19; EnikFb 699; der hêrre sande vor hin în / den kluogen meisterknappen sîn Parz 59,30; Wig 10687; HvNstAp 16192; gespilen hövesch unde cluoc KvWKlage 30,3; ez wuohs der junc herre kluoc / an tugent und an dem lîbe Ottok 2654    1.1.2 das Äußere in den Vordergrund stellend (i.d.R. von Mädchen und Frauen) ‘gut aussehend, schön’ ir nase envollen kluoge, / ze rehte hôch, ze rehte lange Heidin III 3800; Helena, frowe minneklich, / das durch dich so manig tegen / müss des libes sich bewegen! / owe, rotter mund so clüg, / das dich din mütter ie getrüg! GTroj 17475; ez wart nie minneclicher wîp / beschouwet ûf der erde. / [...] / diu cleider und diu crône / diu diu selbe frouwe cluoc [Frau Welt] / ûf und an ir lîbe truoc, / diu wâren alsô rîche / daz si sicherlîche / nie man vergelten kunde KvWWelt 95; [man gesellt] knappen kluoge / wol mit fuoge / zuo dien dirnen schœne SM:Had 43: 2,11. – (in geistl. Wertung) ins Negative übergehend: flisz dich, das dine tuͤcher und din gewant nach gemeiner wis slecht und einfeltig si, das niemant da von hab zuͦ reden. es ist ein grosse schant in der warheit einer gaistlichen froͮwen, das man von ir moͤcht sprechen: sie ist ein kluge nun Seuse 482,10; der [ rite ‘das Fieber’ ] doch lange bleip / bî der kluogen [verwöhnten] eptischîn: / des müez er iemer sælig sîn Boner 48,155; ir [der personif. Verführung] spilnden ougen und ir valschez gên und ir trügenlîchez smieren und ir kluogen [gekünstelte (oder zu 2.1.4?)] gebærde PrBerth 1:286,38    1.1.3 bezogen auf situativ angemessenes Verhalten: ich bekenne iuch niht an iuwer hövescheit sô kluogen Neidh WL 16:4,4; mich dunket, swer frowen gern nimt war, / daz der deste hovelîcher var, / daz er gevalle in wol. / daz sol nit sîn unvuoge. / ja suln wir kluoge sîn / dur schœne frowen fîn SM:Had 52: 8,11; ouch bat er si genâden vil. / diu magt sprach als i’u sagen wil. / hêrre, sît ir anders kluoc [wenn ihr sonst klug seid] , / sô mages dunken iuch genuoc Parz 406,1. 413,6; als ob er [der Wirt] / winke, und sprechen welle: ‘wol her! / hie ist guoter spîse und wînes gnuog’, / das betuͤtet, das er hovelich und kluog / mit rede sol gegen den gesten sîn Ammenh 15724; dô si heten gâz genuoc, / die truhsæzen wâren kluoc: / die tische begundens dannen tragen Mai 8,36; Martina 60,92. – attr. in Verbindung mit list, vunt, vuoc: mit ainem cluͦgen funde / stach er den stier in den giel WhvÖst 11796; mit manigem cluͦgen funde / wart da diu zit gekuͤrtzet ebd. 12838. 1896; min kunst vindet wol die wer / und so manigen cluͦgen list ebd. 7145. 10792; mit fuͦgen cluͦgen ebd. 11888    1.1.4 bezogen auf Fähigkeiten und Fertigkeiten ‘geschickt, kunstfertig’ (vgl. 2.1.3 und listic ): wol hundert schuostære / muosten sîn alsô kluoc, / daz si gâben schuoch genuoc / allen den die dar kâmen EnikWchr 12935; er [der Schneider] was so cluc, / daz er uz minen cleidern sneit im cleider an Frl 1:14,8; der lantgrâve, zu strîte clûc, / mit dem schilde vienc den slac Kreuzf 4320; cluͦge wænke [Wendungen im Kampf] kunder, / die im daz leben vristen WhvÖst 12058; birssen, baizzen, ritters spil / triben si und tantzen cluͦc ebd. 18583; vor ir beschæuden / er do ritterlichen rait. / [...], / mit manigem cluͦgen sprunge / daz ros liez er valiern ebd. 9734; MarcoPolo 60,15. adv.: daz ezzen er dem vater truoc. / daz was bereit alsô kluoc / mit wurzen und mit saffrân, / daz er sô guotes nie gewan EnikWchr 4410; sînen schilt er an dem arm truoc, / der was gegozzen alsô kluoc / und was ze strît alsô starc, / er nam in dô für tûsent marc ebd. 9862    1.2 bezogen auf von Menschen Gefertigtes ‘schön, kostbar, edel, kunstfertig gemacht’    1.2.1 allgem.: er [der Schwan] fuorte in balde ûf sîne vart / in eime schiffelîne cluoc KvWSchwanr 1571; ez ist mit grôzer arbait und mit kluogem gezeug [geeignetem Instrumentarium] in der sternseher kunst funden BdN 106,14; die lúhtenden kluͦgen stein der stat [des himmlischen Jerusalem] Seuse 440,19. – häufig bezogen auf Kleidung, Schmuck, Waffen u.ä.: ez enwart sô tiure / cleit von henden nie genât, / sô disiu kostbærlîchiu wât, / [...] / si was dar zuo vil gar ze cluoc, / daz si trüege ein irdisch man, / si möhte ein glanzer engel an / mit grôzen êren hân geliten KvWTroj 2926; daz er an sînem vinger truoc. / den stein gar edel unde cluoc ebd. 9922. 20200; ir gurtel den sie umb drug, / der waz kosper und kluͦg, / von liehter varwe manigfalt / als der regenboge gestalt HvNstGZ 314; GTroj 7057; daz mezzer daz was kluoc, / schœn und kostlich genuoc, / und was diu klinge lanc Ottok 78176; JTit 1684,2; zwen kluͦg riterschuͦh und endrú kleider, dú riter pflegent ze tragene Seuse 55,23. 323,25    1.2.2 Speisen (in der Wendung kluoge spîse - wohl gleichbedeutend mit guote spîse [vgl. guot 8.1]) ‘wohlschmeckend’ ein kluͦge spise von pflumen BvgSp 9; wilt du ein kluͤge spise machen, slahe einnen duͤnnen teic von eyern vnd von schoͤnem melwe, mache daz dicke mit schoͤnem brote ebd. 43. 6 u.ö.    1.2.3 Gesprochenes und Erzähltes ‘unterhaltend, bemerkenswert, belehrend’ daz mære kluoc [die Geschichte der Martina] / wie ein krankis frovwelin / dirre welte valschin schin / und ir gezierde vbir want Martina 2,84. 30,100; VirgH 514,5; mich wundert zwor etwenne / wo er die clugen rede neme, / die er mit worten kan beschrem [ausdrücken] Minneb 2719; WhvÖst 109; GvJudenb 3304; ir namen ich iu nennen wil, / wand ich si vant mit fuogen / geschriben ûf ein endes zil / mit worten harte cluogen KvWKlage 8,8; Seuse 98,22; vernemt aventuͤre cluͦg! WhvÖst 1295. adv.: kuͤnd ich rimen cluͤge, / die wolt ich gerne schriben WhvÖst 1502. subst.: wan es ist us usgesondert gantz, / durchlühtig und durchreinet glantz, / das nie so cluoges wart vollebraht ParzRapp Prolog 13; swaz ôrn ie guots gehôrten, / swaz munt sô kluoges ie gesprach KLD:Kzl 2: 13,13    1.3 auf Tiere bezogen: ey do sach ich einen vogel / under in: der waz so rogel [leicht beschwingt (Glr.z.St.)] , / daz cluger vogel nie enwart. / edel, clug, hubsch und zart / waz er an wider striten Minneb 5175. 5162. 5199; si [die ahnungslosen Mäusejungen] gedâchten: daz [die schlafende Katze] mag gar wol sîn / ein senftez tier, kluog unde zart Boner 43,47    1.4 auf Landschaft (Feld, Berg) bezogen: an dem waszer reit er zū tal, / bisz er vant einen steck, / der einen wonneclichen weg / jn den clugen anger trúg, / der sleht was vnd eben gnuͦg Krone 21346; dar inne [im Land Kandia] berge cluͦc / ligent, die sint also hoch / daz da regen nie gefloch, / [...]. / dar uf ist manic wunder, / die ich alle besunder / iezunt niht mag gezeln WhvÖst 13490    2 bezogen auf den Intellekt (Übersetzungsäquivalent für lat. prudens)    2.1 meist bei Menschen    2.1.1 allg. ‘verständig, klug’ sinnerîch gedenke und kluog / muos ieklich mensche haben gnuog, / der ûf ein end durgründen wil / dis selbe schachzabelspil Ammenh 1905; Isôt die küneginne cluoc / den namen [ Peilnetôsî ] widersinnes las; / und waz dar inne verborgen was, / daz wart ir schiere bekant HvFreibTr 5332; EbvErf 4453; ParzRapp 846,20; daz kint [Thomas von Aquin] wart geborn und was klug von jugent ûf. nôch den tagen sînes alders sô enwas ime nimant glîch under anderen kinderen HvFritzlHl 99,13; des sinnes [...] so kluc HeslApk 6792; LvRegSyon 4019; daz er sîn wê und ouch sîn ach, / sîn minniclîchen ungemach / doch sô verborgenlîchen truoc, / daz nieman mohte sîn sô kluoc, / der daz an im erkande, / daz in diu Minne bande HvBer 5413; nû ist er mir ze kluoc / und getar mich niht bestân: / ein kemphen [Kämpfer als Stellvertreter] wil er hân Ottok 62589. subst.: darumme sprichit der ewangelista: vader himmilriches und ertriches, di dise dinc haist forborgin for den wisin und den clugin [ a sapientibus et prudentibus Lc 10,21] dirre werlinde und hast si geoffinbarit den cleinisten Parad 98,7; EvBerl 14,20; ich sante / nach meistren, die ich kante / zu Babylon vil wise, / daz sie des troumis wise / mich berichten eigenlich. / die clugen quamen vor mich Daniel 3540. 639    2.1.2 in der Wendung ~ sîn mit Präp. (ane, in, ûf, ze) oder mit Gen. ‘sich auf etw. (besonders gut) verstehen’ an werken und an wort / si wâren witzic unde kluoc Ottok 17487; her Wolfram von Eschenbach, / [...], / swie gar er was an tihten kluoc, / er müeste arbeit genuoc / darûf hân geleit ebd. 39198. 13155. 89736; Boner 74,11; die besten vernuͤnft / gewan daz kint in sinen tagen: / tihten, singen und sagen / kund ez und wiser kuͤnst gnuͦc; / ez wart in artibus so cluͦc / und in phylosophie kunst, / daz die maister ire gunst / im gaben in dem lande WhvÖst 646; Frouwenlop meister Heinrich, / der ûf die kunst ist kluoc Ottok 86557; die ûf gewinne wâren kluoc, / die schuofen ir dinc wol ebd. 29367. 34345; ein ritter der hiez Pfelerîn, / der was in beiden [Tristan und Isolde] gar gehaz / und hête in ouch bewîset daz. / her was eins bœsen herzen gnuoc / und was ûf valsche rête kluoc HvFreibTr 5502; hirsbrîn ist ir [der Kärntner] spîs, / daz izzt der jung und der grîs. / [...] / si sint niur zuo dem brîn [Brei] kluoc EnikWchr 27530. si slief dannoch wunniclîch / bî Achillen freudenrîch / und was ze minnen alsô kluoc, / daz si ein kint bî im truoc ebd. 15049. 4792; gen einem wîbe wolgetân, / diu kunde videln und singen / und was ze solhen dingen / hubsch unde kluoc Ottok 86333. 15505. – mit Pron.-Adv.: bî in [dem Volk Israel in der Wüste] was kroten und nâtern vil. / … [Lücke im Text] , mucken ich iu wil / nennen und ander slaht genuoc, / die dar zuo wâren alsô kluoc [eifrig, begierig?] , / daz si den juden tâten leit EnikWchr 8568. – mit Gen.: der smit was sîner künste kluoc, / er konde smidewerkes gnuoc HvFreibTr 6005    2.1.3 die Gelehrsamkeit betonend ‘gelehrt, gebildet’ (unter dem Aspekt des Gelernten, des Könnens z.T. offen zu 1.1.4): daz brot heizet enkaristia [l. eu- ] , / sus schriben uns die pfaffen klug Brun 8179. 4126; da gewan er ainen weisen man, / der was gehaizen Adrian, / der was weis unt chluck / unt chund der pûch genuc GvJudenb 4115. 3492; ein man ze Rôm saz alsus, / der was genant Virgilius. / der was ze Rôm alsô kluoc, / daz er zoubers vant genuoc EnikWchr 23697. 23780    2.1.4 den Aspekt der List einbeziehend: der [Stein] macht seinen tragær kluog oder kündich und fürsihtich [ astutum et providum ] BdN 468,1; die heiden wolte er irren, Albrîch der was kluoc: / der apgote er einen in die burc getruoc OrtnAW 440,3; als der kunic Andrê / ûz Wienen kom sô kluoc, / daz er ein kutten an truoc / in der ahte, als er wære / ein bruoder der Wilhalmære [des Wilhelmitenordens] Ottok 83067; er was ouch dô sô kluoc, / daz er durch ein neigers luoc [Bohrloch] / sach, waz der man tæte, / den er forht sô stæte EnikWchr 17947. – ins Negative weisend (subst.): mit rat der bösen clugen Frl 5:76,19    2.2 selten auch bei Tieren: wenn er gegen im slug, / so was das tier also klug, / es sprang hin dan als ain hunt / und sprang hin wider an der stunt HvNstAp 5022. – Lit.: J. Trier, Der deutsche Wortschatz im Sinnbezirk des Verstandes. Bd. 1: Von den Anfängen bis zum Beginn des 13. Jh., Heidelberg 1931; F. Scheidweiler, kluoc, in: ZfdA 78 (1941), S. 184-233 (mit umfangreichem, stark differenziertem Belegmaterial)

MWB 3,1 374,24; Bearbeiter: Diehl

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    KLUOCflex. (-ges) adj.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    KLUOC flex. (-ges) adj. 1. fein, schmuck, nett. dâ saʒ manec ritter kluoc Parz. 231. 15. vgl. 72,26. dise vier juncfrouw…

Verweisungsnetz

29 Knoten, 32 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 3 Hub 1 Kompositum 24 Sackgasse 1

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kluoc

10 Bildungen · 5 Erstglied · 4 Zweitglied · 1 Ableitungen

kluoc‑ als Erstglied (5 von 5)

kluocheit

Lexer

kluoc·heit

kluoc-heit , kluokeit stf. BMZ md. clûcheit, klûgheit: feinheit, zierlichkeit Bon. ; feines benehmen, anstand. mit vil grôʒer kl. dient man …

kluoclich

Lexer

kluoc·lich

kluoc-lich , kluoc-lîche adj. adv. zart, klein, schön. ein kluoglich kindelîn Mus. 1,308. eʒ sol ouch dehein man, der niht ritter ist, keine…

kluoclīche

KöblerMhd

kluoclīche , Adv. nhd. „klüglich“, zart, klein, schön, zierlich, fein, elegant, kostbar, klug, vernünftig, verständig, geschickt, flink, höf…

kluoclīchen

KöblerMhd

kluoc·līchen

kluoclīchen , Adv. nhd. „klüglich“, zart, klein, schön, zierlich, fein, elegant, kostbar, klug, vernünftig, verständig, geschickt, flink, hö…

kluoc als Zweitglied (4 von 4)

gotunkluoc

KöblerMhd

got·unkluoc

gotunkluoc , Adj. nhd. sehr unverständig Q.: Märt (vor 1300) E.: s. got (1), unkluoc W.: nhd. DW- L.: MWB 2, 875 (gotunkluoc)

got|unkluoc

MWB

got|unkluoc Adj. ‘sehr unverständig’ (vgl. got -, gotes-): die frawe [die bekehrte Frau des Kaisers] lange hiench, / doch sy denn tod nicht …

überkluoc

KöblerMhd

überkluoc , Adj. nhd. „überklug“ Q.: Ot (1301-1319) (FB überkluoc) E.: s. über (1), kluoc W.: nhd. überklug, Adj., überklug, sehr klug, DW 2…

Ableitungen von kluoc (1 von 1)

unkluoc

FindeB

* unkluoc adj. GTroj.