Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kieseling m.
kieseling , kiesling , m. kiesel, eine weiterbildung von diesem, die früher häufiger ist als kiesel selbst, auch Luthern geläufig ( selbst in der bibel ), und doch jetzt in die mundarten zurückgedrängt ( dem md. ist sie fremd ). ahd. chisilinc calculus, silex Graff 4, 501 , mhd. kiselinc wb. 1, 821 b , Engelh. 239; auch mnd. nrh. keselink Dief. 148 b . 533 c , geschichtsqu. von Münster 2, 57 ( vgl. 3, b ), nl. keselinge Binnaert. es ist eine verkleinernde bildung des selbst schon verkleinerten kisel mittelst -inc, ' ein vom groszen kiesel herrührendes stück ' ( gramm. 3, 682. 379); möglich fre…