Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kienspan m.
kienspan , m. gespaltenes stück von kienholz, zum feuermachen, früher als fackel, bei bauern einzeln noch als stubenleuchte gebraucht: als der herr stadtschreiber abends .. von rathhause gehet und einen kühnspan vor sich her trägt .. will er seinen span putzen, damit er helle brennen soll. doch wie er meinte, er schlägt seine hölzerne fackel wider einen pflasterstein, trift er einen kuhfladen, dasz ihm das ganze feuer ausgeht. Weise kl. leute 192 ; ein alter eisgrauer mann mit einem brennenden kiehnspahn. Arnim 1, 247 . kienspähne Rädlein 534 a ( sonst in den wbb. lange fehlend, noch bei Heins…