Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
käufel m.
käufel , m. 1 1) händler, mäkler: dasz niemant schadhaft werd ( in schaden komme ) von den chäufeln. Münchner stadtr. Schmeller 3, 321 ; kewfel und kewflin. Nürnb. poliz. 188. 133, für tuch und leinwand. bair. käskäufel, kornkäufel u. s. w., unterkäufel, fürkäufel; auch 'geschworner käufel' vereideter schätzer Schm. 2, 285 , vgl. ebenso gerichtskäufel, käufler. 2 2) aber auch käufer, wie ahd. choufo und käufler: darumb wöl wir sie ( die bösen weiber ) schicken schier zum trairas zu dem sauren bier, da finden sie wol iren käufel. H. Sachs 3 (1588) , 3, 10 d . 3 3) kaufel, emax. voc. th. 1482 q …