Eintrag · Rheinisches Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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modern
DialektKäkelm.
Mecklenburgisches Wb. · +1 Parallelbeleg
Wossidia Käkel m. Gaumen Mi Nachl. — Br. Wb. 2, 717; Me. 3, 90.
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit kaekel
11 Bildungen · 9 Erstglied · 2 Zweitglied · 0 Ableitungen
Zerlegung von kaekel 2 Komponenten
kaekel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
kaekel‑ als Erstglied (9 von 9)
Käkelbüchse
RhWB
Käkel-büchse -bøs Rees-Ringenbg f.: Schwätzerin.
kǟkelen
WWB
kǟkelen V. [ Kr. Minden Min Kr. Tecklenburg Tek Hal] zanken (Frbg.). ⟨ „käk“- ( Kr. Minden Min Kr. Minden@Vennebeck Ve ), keich - [ Kr. Teck…
käkelig
RhWB
käkelig -E:- Saarbg-NLeuken Adj.: torkelig, schwach auf den Beinen, täkelig.
Käkelmühle
RhWB
Käkel-mühle -əltsmlən Mörs-Neuk f.: einer, der zum Zanken geneigt ist.
käkeln I
RhWB
käkeln I = verwöhnen, kindisch sprechen s. käken II;
käkeln II
RhWB
käkeln II = schreien, schimpfen, lachen s. käken III;
Käkelreim
MeckWB
Wossidia Käkelreim -reem m. das Zungenband, das Häutchen unter der Zunge, das man Vögeln (früher auch Kindern) zu lösen pflegt, wenn sie spr…
Käkelrêm
Wander
Käkelrêm Em is de Käkelrêm gôd snêden. ( Holst. ) – Schütze, II, 213 u. 240; für Strelitz: Firmenich, III, 74, 147. Käkel = Plaudermaul (le …
Käkelster
RhWB
Käk-elster -Estər Aach-Merkst m.: 1. Neuntöter, der Vogel. — 2. übertr. einer, der laut, fast schreiend spricht.
‑kaekel als Zweitglied (2 von 2)
Dreckkäkel
RhWBN
Dreck-käkel -ks- Gummb-Berghsn m.: Schmutzbrocken an Karrenrädern.
Schnutenkäkel
RhWB
Schnuten-käkel -Ek- Gummb-Schwarzenbergisch m.: getrockneter Nasenschleim, Nasenpopel.