Eintrag · Mecklenburgisches Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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modern
DialektKäkelm.
Mecklenburgisches Wb. · +1 Parallelbeleg
Käkel m. Gaumen Mi Nachl. — Br. Wb. 2, 717; Me. 3, 90.
Verweisungsnetz
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit kaekel
9 Bildungen · 9 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen
Zerlegung von kaekel 2 Komponenten
kaekel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
kaekel‑ als Erstglied (9 von 9)
Käkelbüchse
RhWB
Käkel-büchse -bøs Rees-Ringenbg f.: Schwätzerin.
kǟkelen
WWB
kǟkelen V. [ Min Tek Hal] zanken (Frbg.). ⟨ „käk“- ( Min Ve ), keich - [ Tek Hal] ⟩ ¶ NdsWb 7,175: keicheln .
käkelig
RhWB
käkelig -E:- Saarbg-NLeuken Adj.: torkelig, schwach auf den Beinen, täkelig.
Käkelmühle
RhWB
Käkel-mühle -əltsmlən Mörs-Neuk f.: einer, der zum Zanken geneigt ist.
käkeln I
RhWB
käkeln I = verwöhnen, kindisch sprechen s. käken II;
käkeln II
RhWB
käkeln II = schreien, schimpfen, lachen s. käken III;
Käkelreim
MeckWB
Käkelreim -reem m. das Zungenband, das Häutchen unter der Zunge, das man Vögeln (früher auch Kindern) zu lösen pflegt, wenn sie sprechen ler…
Käkelrêm
Wander
Käkelrêm Em is de Käkelrêm gôd snêden. ( Holst. ) – Schütze, II, 213 u. 240; für Strelitz: Firmenich, III, 74, 147. Käkel = Plaudermaul (le …
Käkelster
RhWB
Käk-elster -Estər Aach-Merkst m.: 1. Neuntöter, der Vogel. — 2. übertr. einer, der laut, fast schreiend spricht.