Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
jeck
jeck , jecke , m. für geck, gecke, s. d.: dasz sie, die höher so sich halten als sie gelten, musz billich alle welt, er selbst, für jecken schelten. Logau 3, 215 ; der ist ein jeck, wer tugend hat. Hoffmannswaldau getr. schäfer vorr. 3 a , übersetzung von Walther 24, 7 : swer zühte hât, der ist ir gouch; treu und beständigkeit sind eifriger jecken ertichtete grillen, nur zum betrug der weiber ausgestreut. getr. schäfer 20 ; hättestu den alten jecken nur zu rechter zeit geglaubet. 136 ; da man nichts groszes mehr an ihm zu sehen kriegt, als dasz ein stolzer jeck in träger wollust liegt. Caniz 1…