Eintrag · Westfälisches Wb.
- Anchors
- 7 in 5 Wb.
- Sprachstufen
- 2 von 16
- Verweise rein
- 10
- Verweise raus
- 5
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.
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1200–1600
Mittelniederdeutschhü̑penswv.
Mittelniederdeutsches Wb. · +1 Parallelbeleg
hü̑pen , ° hö̑pen (Wismar 1517 u. Glossare), swv. , 1. an-, aufhäufen, in Haufen setzen, Part. Prät. hü̑pet gehäuft, übe…
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modern
Dialekthüpenrefl.
Mecklenburgisches Wb. · +4 Parallelbelege
hüpen häufen: Ketüffel hüpen die Kartoffelreihen behäufeln, an beiden Seiten der Reihe die Erde aufhöhen allgem.; sei he…
Verweisungsnetz
16 Knoten, 12 Kanten
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit huepen
15 Bildungen · 12 Erstglied · 1 Zweitglied · 2 Ableitungen
Zerlegung von huepen 2 Komponenten
huepen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
huepen‑ als Erstglied (12 von 12)
hǖpende
WWB
hǖpende Adj. [verstr.] 1. gehäuft, gestrichen. Inner Mühle mott huipend miärten weren ( Lst Rü ). En hǖp’m Täller vull ( Dor Wl ). — 2. In V…
hüpendig
MeckWB
hüpendig gehäuft: hüpendigen vull Ma Rempl ; dat sei de Gläs' hübsch hüpendig vull göt H. Schröd. Buerh. 1, 95.
Hüpenfass
RhWB
Hüpen-fass hȳpəfās Allg.; hȳp- Bo-Dransd n.: Jauchefass.
Hüpenfeger
RhWB
Hüpen-feger -pə- Allg.; hȳpχəs- Köln-Stdt m.: Latrinenfeger.
Hüpenkarre
RhWB
Hüpen-karre -pəkā:r Allg. f.: K. mit Jauchefass.
Hüpenlot
RhWB
Hüpen-lot hȳpənlū:t Sol n.: gehäuftes Lot.
Hüpenmächer
RhWB
Hüpen-mächer hȳp- Bo-Endenich m.: ein Bauer, der viel Jauche fährt oder braucht.
Hüpenmass
RhWB
Hüpen-mass hȳəpm·ə.t Kemp n.: reichliches M.
Hüpensarg
RhWBN
Hüpen-sarg -zęrk Bo-Endenich m.: Jauchekeller.
Hüpentonne
RhWB
Hüpen-tonne hȳpto·n. ebd. f.: Jauchefass.
Hüpenviertel
RhWB
Hüpen-viertel hȳpəvī·ə.rdəl Sol n.: gehäuftes V. (Malter).
hüpenvoll
RhWB
hüpen-voll hȳpə- NBerg (s. Hüpe); -ȳə- SNfrk [ hȳəp- MGladb-Rheind , Kref-Fischeln Linn , Kemp-Stdt , Geld-Wachtendonk ; -ūə- u. opγəhȳə…
‑huepen als Zweitglied (1 von 1)
uphü̂pen
MNWB
uphü̂pen , ° uphü̂penen (Thikötter Zünfte 167), swv. : (Gefäße mit pulvrigen Stoffen) bis über den Rand füllen, „ en olt recht si, dat se sc…
Ableitungen von huepen (2 von 2)
behüpen
MeckWB
behüpen wie behöpen, der übliche Ausdruck in Pa; Ha; Gü; neben gleich häufigem hüpen in Lu; Schw; zurücktretend hinter diesem in Wa; Sta; be…
verhüpen
MeckWB
verhüpen a. Spr. anhäufen: 'alse denn ... etlike Fruwen mit untydiger arbeidt ... ere smerte smertliken vorhpen' Gry. Lb. 3, N 2 a ; Wed. C…