Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
hüllen
hüllen
hüllen Vb. ‘rundum bedecken, einpacken, verbergen’, ahd. hullen (9./10. Jh.; vgl. bihullen, 8. Jh.), mhd. mnd. hüllen, asächs. bihullian, aengl. hylian, mnl. nl. hullen, anord. hylja, schwed. hölja, got. huljan steht ablautend zu dem unter hehlen (s. d.) angeführten Verb und führt wie dieses auf die dort behandelte Wurzel ie. *k̑el- ‘bergen, verhüllen’. – Hülle f. ‘bergend Umschließendes, Bedeckung’, ahd. hulla ‘Überwurf, Schleier, Übergewand’ (9. Jh.), mhd. hülle ‘Umhüllung, Mantel, Kopftuch’. Dazu die Reimformel Hülle und Fülle ‘Kleidung und Nahrung’ (16. Jh.), danach ‘Überfluß’ (um 1700). verhüllen Vb. (16. Jh.); Verhüllung f. (17. Jh.).