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Hŏtel

nhd. bis spez. · 9 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
9 in 9 Wb.
Sprachstufen
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5

Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Hŏtel

Bd. 9, Sp. 575
Hŏtel (franz., spr. [h]otell), ursprünglich ein großes palastähnliches städtisches Haus, namentlich als Wohngebäude hoher Staatsbeamten (z. B. Gesandtschaftshotel) oder einer reichen aristokratischen Familie, dessen Eigenartigkeit im 17. Jahrh. sich in Frankreich ausbildete. Von der Straße wird es durch ein eisernes Gitter oder einen niedrigen Torbau und den cour d'honneur abgesondert. Zur Seite dieses vordern, oft mit Gartenanlagen verzierten Hofes liegen Diener- und Wirtschaftsräume. Der Hauptbau (corps de logis) enthält an der Straßenseite die Wohnräume, an der gegenüberliegenden Gartenseite im Erdgeschoß die Festräume. H. heißen auch große öffentliche Gebäude, z. B. H. des Invalides, das große Invalidenhaus in Paris; H.-Dieu, Krankenhaus, besonders Name des größten Krankenhauses in Paris; H. des monnaies, Münzgebäude; H. de ville, Rat-, Stadthaus. Dann nach allgemeinem Sprachgebrauch soviel wie Gasthaus (Weiteres darüber s. Gasthäuser, mit Tafel). H. garni, Bezeichnung von Gasthäusern, in denen die Fremden in der Hauptsache nur Wohnung, bez. Bedienung und Frühstück suchen, und zwar für längern Aufenthalt; H. de famille, in französischen Städten meist in vornehmen Stadtteilen befindliche, nach Art der englischen boarding-houses eingerichtete Familienhotels.
1289 Zeichen · 24 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Hoteln.

    Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

    Hotel n. ‘komfortables Gasthaus für Unterkunft und Verpflegung’, Entlehnung (Ende 18. Jh., in deutscher Aussprache mit a…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Hotel

    Goethe-Wörterbuch

    Hotel auch -ô- Unterkunft u Bewirtung bietendes (komfortables) Gasthaus; überwiegend konkr gekennzeichnet als ‘H. de Sax…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Hŏtel

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Hŏtel (franz., spr. [h]otell), ursprünglich ein großes palastähnliches städtisches Haus, namentlich als Wohngebäude hohe…

  4. modern
    Dialekt
    Hotelf.

    Lothringisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Hotel [hôtəl Busd. Brettn. Hd. Vbg. u. s. — Pl. –n] f. Stützleiter am untern Teile des Heuwagens. H. < Hochteil.

  5. Spezial
    hotel

    Ladinisch-Deutsch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    hotel [ho·tęl] m. (-tei) Hotel n., Hotelbetrieb m ., Hotelpension f ., Gastbetrieb m. , Gasthaus n. ◆ hotel da abitaziun…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit hotel

29 Bildungen · 29 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

hotel‑ als Erstglied (29 von 29)

Hotelkoch

SHW

Hotel-koch Band 3, Spalte 749-750

Hoteltafel

SHW

Hotel-tafel Band 3, Spalte 749-750

hotelaria

LDWB1

hotel·aria

hotelaria [ho·te·la·rī·a] f. Hotellerie f., Hotelfach n., Gastgewerbe n. , Hotelgewerbe n .

Hotelier

Pfeifer_etym

hotel·ier

Hotel n. ‘komfortables Gasthaus für Unterkunft und Verpflegung’, Entlehnung (Ende 18. Jh., in deutscher Aussprache mit anlautendem h-) von f…

hoteliera

LDWB1

hoteliera [ho·te·līe·ra] f. (-res) Hotelierin f., Gastwirtin f.

Hotelier(in)

LDWB2

Ho|te|lier(-in) m./f. hotelier(-a) m.(f.) , ostí(-ira) m.(f.)

Hotel II

RhWB

Hotel II hō:təl, –ō:d- Saarl-Berus Ensd , Merz-Hargarten Nunk Rimling ; -od- Wend-Wemmetsw , Saarl-Hüttersd ; Pl. -əln, –ələ f.: das kleine …

Hotel III

RhWBN

Hotel III n.: 2. H. ohne Fenschter scherzh. Gefängnis Saarl-Wadgass .

Hotellerie

LDWB2

Ho|tel|le|rie f. (-) hotelaria (-ies) f.

Hotelmarder

Wander

hotel·marder

Hotelmarder Es ist ein Hotelmarder. Spitzname für Leute, die ein Geschäft daraus machen, in Gasthöfen zu stehlen.