Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
hoffentlich adj. und adv.
hoffentlich , adj. und adv. was zu hoffen ist; mhd. hoffenlîch neben hofflîch ( Lexer wb. 1, 1322 ), das später eingetretene t ist nicht zeichen eines participii präsentis, sondern hat ( wie der gleiche laut in flehentlich, allenthalben u. ähnl. ) keinen etymologischen wert. die adjectivische verwendung, die mhd. statt hat, findet sich in der neuern sprache nur noch selten: in guten stunden hoffentlicher friedensruhe. Göthe briefe an Voigt 275 ; gewöhnlich ist es nur adverb: hoffentlich, ut spero, ut spes est. Frisch 1, 461 b ; ich will dich hoffentlich bald sehen, te ut spero, propediem videb…