Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
hm
hm
hm Interjektion, auch hem, hum sowie in der Doppelung hm hm und hem hem. Zunächst Schriftzeichen für ein Hüsteln oder Räuspern (hem hem, 16. Jh.), auch um Aufmerksamkeit zu erlangen, vgl. das abgeleitete Verb huemschen ‘leviter tussitando quid indicare’ („durch leichtes Husten etw. anzeigen“, Stieler 1691). Danach vor allem Geprächspartikel in der Art eines Brummtones in verschiedenen Bedeutungsnuancen. Als Ausdruck der Nachdenklichkeit und des Zweifels, der Verlegenheit oder Verwunderung, der Kritik und Mißbilligung, als zögerliche oder unwillige Bejahung, aber auch (zumal in der Doppelung hm hm, verbunden mit Kopfschütteln) der Verneinung, als fragende Bitte (hm?) um Wiederholung oder Bestätigung, schließlich auch satzeinleitendes bedeutungsleeres Füllwort.