Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
hirtenstab m.
hirtenstab , m. 1 1) stab, wie ihn die hirten führen, pedum. Maaler 226 a ; oft durch die poesie verherrlicht ( vgl. oben hirt 2): wie solte, deiner meinung nach, so gar ungereumbt sein, die crone mit dem hirtenstabe zu vereinigen? Homburg Dulcimunda (1643) s. 27; wer hat mehr heil und lust und ehr auf dieser welt, als der den hirtenstaab mit freier rechten hält? A. Gryphius 1698 1, 657 ; gönnt dieses band zum schmuck auf meinem hirtenstabe. 682 ; sie zupft, auf ihren hirtenstab gelehnt, am busenband. Hölty 15 Halm; ich bin nur eine jungfrau, eine schäferin geboren; nicht des schwerts gewohnt …