Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
hasenscharte f.
hasenscharte , f. 1 1) spalte in der oberlippe, wie sie ein hase zeigt: es werdend ouch etlich kinder empfangen, so mit offnem rachen inwendig und hasenscharten an einer oder an beiden obern läffzen geschlitzt erboren werdend. Rüff trostbüchle 65 ; er macht das auge schielend und bringt hasenscharten. Shakesp. Lear 3, 4 (squints the eye and makes the hare-lip); übertragen: diese fatalen hasenscharten an der schönen gestalt der menschheit ( die jesuiten ). J. Paul ausw. a. d. teuf. pap. 1, 31 ; ein haus zum hasinscharte begegnet schon 1323 Kehrein samml. alt- u. mitteld. wörter 68 b . 2 2) eine…