Hauptquelle · Herder (Konv.-Lex., 1854–57)
Harze
Harze , werden meistens durch die Thätigkeit der Natur aus lebenden Vegetabilien ausgeschieden, einige auch künstlich durch Ausziehen vegetabilischer Körper mit Weingeist dargestellt. Sie werden in feste und flüssige eingetheilt; zu den festen gehören: das Fichten- oder Tannenharz, das Elemiharz, das Benzoeharz etc., zu den flüssigen der Terebinthin, sodann die riechenden flüssigen H., Balsame genannt (s. d. Art.). Die H. sind Kohlenwasserstoffverbindungen mit wenig Sauerstoff. werden bei Reiben negativ-elektrisch u. leiten die Elektricität nicht; sie lösen sich in Alkohol u. ätherischen Oelen…