Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
gurgeln
gurgeln
Gurgel f. ‘vorderer Teil des Halses mit Schlund und Kehlkopf, Kehle’, ahd. gurgula (um 900), mhd. gurgel und mnd. görgel, entlehnt aus gleichbed. lat. gurgulio (zu lat. gurges ‘Strudel, Wirbel, Schlund’), verdrängt einheimisches ahd. querka (10. Jh.), querkala ‘Gurgel’ (11. Jh.; vgl. gleichbed. mnd. querke, quarke, anord. kverk). Die ererbten germ. Formen sind gleichen Ursprungs wie die lat. Zusammen mit aind. gárgaraḥ ‘Strudel’ gehören sie alle als reduplizierende Bildungen zur Wurzel ie. *gu̯er(ə)- ‘verschlingen, Schlund’ (s. Köder). – gurgeln Vb. ‘die Rachenhöhle spülen, Laute in der Gurgel oder diesen ähnliche Geräusche hervorbringen’, ahd. gurgilōn (10. Jh.), mhd. gurgeln.