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Grüt

mhd. bis Dial. · 3 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
3 in 3 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Grüt

Bd. 2, Sp. 1472
Grüt -ȳə- = Grütze (s. d.);
27 Zeichen · 2 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    grütstn.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    grüt stn. s. geriute.

  2. modern
    Dialekt
    Grüt

    Elsässisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Grüt [Krít Hüss. ; Krit M. ] n. Acker am Berge. — Wohl Gerüt Gereute; vgl. das els. Dorf Krüt = Gereuth, frz. Neufbois. …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gruet

134 Bildungen · 134 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

gruet‑ als Erstglied (30 von 134)

Grütli

GWB

Grütli auch -dl- Tgb 19.6.75 sowie Schreiberh Nebenform zu Rütli 1) : Gründungs-stätte der Schweizer Eidgenossenschaft am See. Gegen zwei Uh…

Grütliberg

GWB

gruetli·berg

Grütliberg [ Breme: ] So standen einst die drei großen Schweizer, Wilhelm Tell, Walther Staubbach, Fürst von Uri .. auf dem G. [Grüttliberg …

Grütliverein

Meyers

gruetli·verein

Grütliverein , der älteste Arbeiterverein der Schweiz, setzte sich, 1838 von Ostschweizern in Genf gegründet und rasch in zahlreichen Sektio…

grütschîn

Lexer

gruet·schin

grütschîn adj. verchauffet man daʒ grütschein oder lampvel, sô geit man von dem pfunt 4 phenn. Urb. Pf. 206. von den grütschein lampvellen n…

Grüttblaum

MeckWB

gruett·blaum

Grüttblaum f. 1. achillea millefolium, Schafgarbe Schill. Kr. 1, 28 a ; Gillh. Nds. 4, 181 a ; Marz. 1, 805; Wi Kirchd ; so benannt, weil di…

Grüttbüdel

MeckWB

gruett·buedel

Grüttbüdel m. eig. der Beutel, in dem ein Pudding aus Grütze gekocht wird; übertr. auf den dicken Leib einer Schwangeren Wa; geläufiger die …

Grüttbuer

MeckWB

gruett·buer

Grüttbuer m. Dummkopf (1890) Ha Pich ; Pl. Grüttbuern Scherzname der Einwohner von Plau.

Grütteblō¹me

WWB

gruette·blome

Grütte-blō¹me f. [verstr.] 1. Wiesenschaumkraut (Cardamine pratensis). — 2. Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) ( Mün Al ). — 3. Gödde…

Grüttebrī

WWB

gruette·bri

Grütte-brī m. [verstr.] Brei aus (Hafer-)Grütze; volkstümliches Mittel gegen Ausschlag ( Tek Hb).

Grüttebǖdel

WWB

gruette·buedel

Grütte-bǖdel m. [verstr.] Grützbeutel, Balggeschwulst. Dä hät Güärtbuils am Kopp ( Unn Si).

Grüttegē²st

WWB

gruette·gest

Grütte-gē²st m. Göddegoist „elend aussehender Mensch (wie dem Grabe entstiegen)“ ( Hal Bh).

Grüttekasper

WWB

gruette·kasper

Grütte-kasper m. Güöttkasper „der hinter Mutters Töpfe nicht hinweggekommen“ ( Lhs On).

Grüttekop

WWB

gruette·kop

Grütte-kop m. [verstr.] 1. Kopf, Sitz des Verstandes ( Dor Wl ). — Ra.: Dat krich ek in mīn’n Göätkop nit in das begreife ich nicht ( Dor Wl…

grüttekōrn

MNWB

gruette·korn

grüttekōrn Getreide zur Grützebereitung (: brôtkōrn ). kōrnampt, ~blâ, ~blôme, ~bȫne, ~busch, ~dê(i)lere, ~drēger, ~êver, ~vat, ~vorke, ~gel…

Grüttemeªl

WWB

Grütte-meªl n. Grützmehl, Buchweizenmehl (z.B. für Pfannkuchen) oder Gerstenmehl (sehr grobes, geschrotetes Mehl) (WMWB).

Grüttemette

WWB

gruette·mette

Grütte-mette n. [Höx] Schlachtgericht aus Graupen und Fleischresten ( Höx Dr ), „Brei, welcher beim Wursten von Grützen gekocht wird“ ( Höx …

Grüttemüᵉlen

WWB

Grütte-müᵉlen f. [verstr.] 1. (von Hand betriebene) Mühle, in der Grütze hergestellt wird. — 2. Person, die Unsinn redet ( Bek Al).

Grüttemüᵉler

WWB

Grütte-müᵉler m. [verstr.] Besitzer einer Grützemühle; Grützemacher (Lippe OESTERH).