Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
grotz(en)
grotz(en) , gewöhnlich m., auch fem. ( Loritza 55 ), ein vieldeutiges obd. dialectwort. 1) als ablautende bildung zu grasz, gretz ( s. d. und kris 3, th. 5, 2330) gehörig: die wipfelsprosse von nadelholz Staub-Tobler 2, 837 ; Fischer schwäb. 3, 860 ; Schmeller 1, 1018 ; decacumino den dolder oder grotzen an böumen abhauwen Frisius dict. 365 a ; man des dolden oder grotz am baum nichts geniessen kan, sondern allein zu einer hoffart da stehet Paracelsus chirurg. (1618) 309 C ; wann sie ( gartenbäume ) abgestümmelt werden bisz in den grotzen, wem ist derselbig baum nutz? ibid.; überhaupt: junge t…