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Grō¹ne

mhd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
Anchors
9 in 5 Wb.
Sprachstufen
4 von 16
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1
Verweise raus
2

Eintrag · Westfälisches Wb.

Grō¹ne

Bd. 2, Sp. 1277
Grō¹nemad n.m. [Kr. DetmoldDet Kr. HöxterHöx SWestf, verstr. bes. südl. OWestf] Grummet, der zweite Grasschnitt. — 1. der Schnitt. — Ra.: Hä hïet Graunert väö’m Hai māket sagt man, wenn eine Kindtaufe vor der Hochzeit stattfindet (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). — 2. die Ernte aus dem Schnitt. Dat Graumet es finder (feiner) (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Hl). Et Veuh friett geren Graummet (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@KirchveischedeKv). — Paarformel: Graß un Greomet (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@NeuenheerseNh). — Ra.: Et Graumet wässet düärt Hai sagt man, wenn in einer Familie die jüngeren Geschwister vor den älteren heiraten (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BödefeldBö). Et esseme int Gruemet riänt er hat einen mürrischen, verdrießlichen Gesichtsausdruck (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@NeuenradeNr). ⟨›Grō¹nemat‹ [Hellweg Kr. ArnsbergArn Mes], ›Grō¹met‹ [Kr. HöxterHöx Kr. IserlohnIsl Kr. MeschedeMes Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Olp, verstr. südl. OWestf Kr. SoestSos Kr. ArnsbergArn Bri], Grammet [verstr. Kr. BrilonBri Olp], Grommet [Kr. MeschedeMes Bri], Grummet [verstr. bes. nördl.], Gremmet u. Gremmot m. n. [Det], ›Gruᵉmet‹ [Kr. IserlohnIsl Alt], ›Grō¹nert‹ m. [die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Ennepe-Ruhr-KreisEnr Isl, verstr. die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Stadt HagenHag Alt], Groumk (Kr. MünsterMün Kr. Münster@MünsterMü). — Genus (außer ›Grō¹nert‹ sowie Gremmet u. Gremmot): n. [verbr.], m. [verstr.]⟩ ¶ Vgl. RHWB 2,1450: Grummet; NDSWB 5,778: Grummet, Grommet, Grumpen, Grompen. — Vgl. → Gramme.
1090 Zeichen · 39 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    grônestf.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    grône stf. s. grân.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    grone

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +3 Parallelbelege

    grone, begierig nach etwas, petens (gronen, petere).

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Grone

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Grone , Dorf im preuß. Regbez. Hildesheim, Landkreis Göttingen, hat eine evang. Kirche, Wollspinnerei und (1900) 2065 Ei…

  4. modern
    Dialekt
    gr¹neAdj.

    Westfälisches Wb. · +2 Parallelbelege

    gro¹ne Adj. [verbr.] 1. grün(farbig), von grüner Farbe. Gröne Augen ( Lhs Ve ). Ne greune Wieske ( Rek Hh ). De Rīke (He…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit grone

13 Bildungen · 11 Erstglied · 2 Zweitglied · 0 Ableitungen

grone‑ als Erstglied (11 von 11)

gr¹ne Bō²ne

WWB

grone·bone

gro¹ne Bō²ne f. Gartenbohne (Phaseolus vulgaris). Graine Baunen ut’m Fatt ( Dor Wl ). ~Duᵉnerdag → Gro¹n-duᵉnerdag .

gr¹ne Bō²nefurke

WWB

gronebone·furke

gro¹ne Bō²ne-furke f. [KSauerl] grāine Foärke ( Arn Mü ) Fest nach der Kartoffelernte: anstelle eines Erntekranzes wird eine Forke mit Karto…

gr¹ne Bō²nehochtīd

WWB

gro¹ne Bō²ne-hochtīd f. grüne Hochteït Tag der Heirat ( Alt Al ). ~Kō²l → Gro¹n-kō²l . ~Krūd → Gro¹n-krūd . ~Mō¹s → Gro¹n-mō¹s . ~Mo¹seken …

gr¹ne Bō²netǖg

WWB

gronebone·tueg

gro¹ne Bō²ne-tǖg n. [verstr.] 1. frisches Obst oder Gemüse. — 2. Grünpflanzen ( Dor Ap ). — 3. unreifes Obst. — 4. junge, unerfahrene Mensch…

Groneiser

RhWBN

grone·iser

Gron-eiser -īz- Sol-Leichl m.: ne ale Gr. Nörgeler, Kritikaster.

gronerisch

DWB

grone·risch

gronerisch , adj. , mürrisch, übler laune Schmeller 1, 1000 ; gibts in demselben land lauter gronerische, greinerische haderkatzen? Abr. a S…

grone als Zweitglied (2 von 2)