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grone

mhd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
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7 in 5 Wb.
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Eintrag · Westfälisches Wb.

Grō¹ne

Bd. 2, Sp. 1277
Grō¹ne-mad n.m. [Kr. DetmoldDet Kr. HöxterHöx SWestf, verstr. bes. südl. OWestf] Grummet, der zweite Grasschnitt. — 1. der Schnitt. — Ra.: Hä hïet Graunert väö’m Hai māket sagt man, wenn eine Kindtaufe vor der Hochzeit stattfindet (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). — 2. die Ernte aus dem Schnitt. Dat Graumet es finder (feiner) (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Hl). Et Veuh friett geren Graummet (Kr. OlpeOlp Kr. Olpe@KirchveischedeKv). — Paarformel: Graß un Greomet (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@NeuenheerseNh). — Ra.: Et Graumet wässet düärt Hai sagt man, wenn in einer Familie die jüngeren Geschwister vor den älteren heiraten (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BödefeldBö). Et esseme int Gruemet riänt er hat einen mürrischen, verdrießlichen Gesichtsausdruck (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@NeuenradeNr). ⟨›Grō¹nemat‹ [Hellweg Kr. ArnsbergArn Mes], ›Grō¹met‹ [Kr. HöxterHöx Kr. IserlohnIsl Kr. MeschedeMes Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Olp, verstr. südl. OWestf Kr. SoestSos Kr. ArnsbergArn Bri], Grammet [verstr. Kr. BrilonBri Olp], Grommet [Kr. MeschedeMes Bri], Grummet [verstr. bes. nördl.], Gremmet u. Gremmot m. n. [Det], ›Gruᵉmet‹ [Kr. IserlohnIsl Alt], ›Grō¹nert‹ m. [die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Ennepe-Ruhr-KreisEnr Isl, verstr. die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel die krfr. Stadt HagenHag Alt], Groumk (Kr. MünsterMün Kr. Münster@MünsterMü). — Genus (außer ›Grō¹nert‹ sowie Gremmet u. Gremmot): n. [verbr.], m. [verstr.]⟩ ¶ Vgl. RHWB 2,1450: Grummet; NDSWB 5,778: Grummet, Grommet, Grumpen, Grompen. — Vgl. → Gramme.
1730 Zeichen · 77 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    grônestf.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    grône stf. s. grân.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    grone

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +3 Parallelbelege

    grone, f. Grünheit, viror.

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Grone

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Grone , Dorf im preuß. Regbez. Hildesheim, Landkreis Göttingen, hat eine evang. Kirche, Wollspinnerei und (1900) 2065 Ei…

  4. modern
    Dialekt
    Grō¹ne

    Westfälisches Wb.

    Grō¹ne- mad n.m. [ Kr. Detmold Det Kr. Höxter Höx SWestf, verstr. bes. südl. OWestf] Grummet, der zweite Grasschnitt. — …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit grone

8 Bildungen · 4 Erstglied · 4 Zweitglied · 0 Ableitungen

grone‑ als Erstglied (4 von 4)

Groneiser

RhWBN

grone·iser

Gron-eiser -īz- Sol-Leichl m.: ne ale Gr. Nörgeler, Kritikaster.

gronerisch

DWB

grone·risch

gronerisch , adj. , mürrisch, übler laune Schmeller 1, 1000 ; gibts in demselben land lauter gronerische, greinerische haderkatzen? Abr. a S…

grone als Zweitglied (4 von 4)

edgrō¹ne

WWB

ed-grō¹ne [verstr. Kr. Warendorf Wdf Kr. Beckum Bek Wie] Ihtgron ( Kr. Warendorf Wdf Kr. Warendorf@Warendorf Wd ) dass. ¶ Vgl. NDSWB 3,1120:…

keªrwelgrone

WWB

keªrwel-grone Adj. vorlaut, vorwitzig ( Kr. Iserlohn Isl Is).