Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
grinnen vb.
grinnen , vb. , nur bis ins 16. jh. literarisch belegbar; zunächst ' knirschen ': si grunnen uber mih mit zanen ( frenduerunt dentibus ps. 24, 29 ) interlinearvers. d. psalmen 143 Graff; weiterhin: gannire greynen, grynnen Diefenbach 257 b ; grunnire grynnen porcorum nov. gl. 198 a ; so wol wir euer mit grinnen walten sagt der teufel Lasterpalk, meister Reuaus 668 , Wagners arch. 1, 37 ; ' schreiend, keifend behaupten ': die letzte olung ist kein sacrament ... wie die rangen zu Löven grynnen Luther wider die 32 art. der teologisten (1545) B 1 b ; das vb. scheint heute noch nachzuleben, wo die …