Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gratial n.
gratial , n. entsprechend der neulat. bildung gratiale, im deutschen seit dem ausgehenden 17. jh. belegbar. gelegentlich in der schreibung grazial, vgl. Musäus volksmärchen 2, 111 Hempel; Jagemann (1799) 542. 1 ) ' vergütung, entgelt, honorar ': dasz er ( der arzt ) sicher auf ein schönes gratial rechnen könnte Thümmel reise (1791) 7, 21 ; beide ( buchhändler ) meinen auch, dasz jetzt zwei louisdor schon ein ansehnliches gratial sei Görres ges. br. (1858) 2, 511 ; der papierformen-schneider, welcher Leibgebern silhouettirte, und statt des erhofften gratials mit gleichem schwarzbildnis, mit sei…