Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
grafenamt n.
grafenamt , n. , die summe der mit dem gerichtsvorsitz verbundenen hoheitlichen rechte und pflichten eines grafen. älter nur für lokale, nicht feudalisierte gerichte nachweisbar; vgl. DWB graf 1 d: so küset der oberste greve ( eines gerichts über mehrere dörfer ) sieben erbere manne ... und heiszet die usztreden und uff den eit kiesen einen obersten greven, unde giebet damyde sin oberste greveampt uff ( Wetterau 15. jh. ) weist. (1840) 3, 458; alse Geryngh van Grone gestorven was, de lange tyd dat grevenampd vorstan hadde (15. jh. ) Göttinger statuten 255 v. d. Ropp. in der geschichtswissensch…