Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gottseligkeit f.
gottseligkeit , f. , frömmigkeit. genitivfuge begegnet nur selten: gotsseligkeit Luther 33, 610 W.; gottesseligkeit Fleming d. vollk. teutsche soldat (1726) 10 ; E. M. Arndt w. 5, 162 R.-M. die abstraktbildung zu gottselig ( s. d. ) wird von Luther, besonders in der bibelübersetzung, in bedeutung und gebrauch und bis in einzelne sprachliche wendungen hinein weitgehend festgelegt. die verbreitung in der protestantischen literatur des 16 . jhs. vollzieht sich wie bei dem zugrunde liegenden adj. überaus schnell; und wie dieses so zieht sich auch die substantivische ableitung, durch das simplex se…