Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gosche f.
gosche , goschen, gusche , f. , maul. form und verbreitung. zusammenhang mit der idg. wz. ghēu- ' gähnen, klaffen ' ist für das spät bezeugte dialektwort nicht nachzuweisen ( vgl. Walde-Pokorny 1, 566 ). seit der mitte des 16. jhs. begegnen in obd. u. md. volkstümlichen schwänken und satiren alle anwendungen des wortes. es ist heute im obd. und md. lebendig, während es für das nd. neben konkurrierendem snut nur schwach bezeugt ist: gosche, goske, guske Berghaus sprachsch. d. Sassen 595 ; goske brem.-nds. wb. 2 (1767) 531; gusche Teuchert neumärk. 159 ; gosche Dähnert plattd. (1781) 158 . die n…