Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
goldschmiede f.
goldschmiede , f. , aurificina. zur form des zweiten gliedes vgl. s. v. schmiede 9, sp. 1058. analoge bildung zu eisenschmiede u. ä., für die jedoch in den auszerdeutschen germ. sprachen und im ndd. belege fehlen bis auf vereinzeltes nl. 'goudsmidse aurificina, aurificis officina ' Duffläus (1605) 157 b . fraglich bleibt ahd. aurificium officinas koldsmid (10. jh. ) ahd. gl. 2, 745, 14 St.-S. 1 1) werkstätte des goldschmieds: der milte künic Oswalt huop sich mit der küniginne balt, ze der goltsmitten was in gâch Münchner Oswalt 2603 Baesecke, vgl. ebda 2576 u. 2622; stain und raiff guldin daz …