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Glückshafen

nhd. bis sprichw. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
7 in 6 Wb.
Sprachstufen
4 von 16
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4
Verweise raus
6

Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Glückshafen

Bd. 8, Sp. 52
Glückshafen (Glückstopf), ein bauchiges, die Lose für kleinere Stadt- und Marktlotterien enthaltendes Gefäß, mit so engem Halse, daß man die Lose beim Hineingreifen nicht sehen kann. Gleichem Zwecke dient ein Glückssack, daher die Redensart: in den G. greifen. Der G. kam im 15. Jahrh. aus Italien nach Deutschland, zunächst zugunsten der öffentlichen Schießen, denen der Gewinn zufiel. Später benutzten ihn Privatpersonen (Glückshafner), um sonst unverkäufliche Sachen abzusetzen. Heute werden derartige Lotterien nur für gemeinnützige oder wohltätige Zwecke zugelassen. Vgl. Tombola.
591 Zeichen · 11 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Glückshafen

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Der Glückshafen , des -s, plur. die -häfen, S. Adelung Glückstopf .

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Glückshafen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Glückshafen ( Glückstopf ), ein bauchiges, die Lose für kleinere Stadt- und Marktlotterien enthaltendes Gefäß, mit so en…

  3. modern
    Dialekt
    Glückshafen

    Elsässisches Wb.

    Glückshafe n in dem Demin. Glückhäfele Pl. Kelche des Gauchheil, das im Herbst auf Kartoffeläckern gefunden wird: sind d…

  4. Sprichwörter
    Glückshafen

    Wander (Sprichwörter)

    Glückshafen Der Glückshafen und das Glücksrad sind nicht an allen Orten.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit glueckshafen

4 Bildungen · 3 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

Zerlegung von glueckshafen 2 Komponenten

glucks+hafen

glueckshafen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

glueckshafen‑ als Erstglied (3 von 3)

glückshafenträger

DWB

glueckshafen·traeger

glückshafenträger , m. , zu 1 glückshafen, dass. wie das folg. wort: gaukler, taschenspieler, marktschreier, glückshafenträger, scholderer (…

glückshafenzettel

DWB

glueckshafen·zettel

glückshafenzettel , m. , zu 1 glückshafen, los, das man dort zieht, ' bulletino da lotto ' Kramer t.-it. dict. 2 (1702) 1446 b . —

Ableitungen von glueckshafen (1 von 1)

unglückshafen

DWB

-hafen ( portus ) J. Paul 20/23, 181 , ( topf ) der glück- oder u. Alemannia 18, 25, Zschokke 28, 281 , vgl. glück(s)hafen,

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „glueckshafen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 17. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/glueckshafen/meyers
MLA
Cotta, Marcel. „glueckshafen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/glueckshafen/meyers. Abgerufen 17. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „glueckshafen". lautwandel.de. Zugegriffen 17. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/glueckshafen/meyers.
BibTeX
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  title        = {„glueckshafen"},
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