Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
glosten
(10. Jh., alem.) 3. sg. glostat . lucens:
‚glän-(von der Form her ist jedoch
zen; lucere‘
nicht das Part. lucens, sondern das Verb facit
[offensichtlich in Bezug auf lucens] über-
setzt). Zum späten Auftreten der Endung -at
statt -it vgl. Schatz 1927: § 509; Jacob 1897:
17. – Mhd., nhd. (veraltend) glosten
‚glän-, schweiz. glasten
zen‘
‚strahlen, glänzen‘,
schwäb. glosten
‚glänzen, glimmen‘. Das
einmalige nhd. glost m.
‚Glut‘ist eine Gele-
genheitsbildung zu glosten (vgl. Dt. Wb. 8,
216).