Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gewirk n.
gewirk , gewirke , n. , schriftsprachliche form für das ältere gewürk, gewürke, gewürche ( vgl. gewerk sp. 5634; zu der bildung mit dem t- suffix vgl. gewürcht, gewürchte) und neuerdings ganz als verbalsubstantiv zu wirken, würken ( s. d. ) empfunden und gebraucht. in diesem anschlusz an das verbum wirken und unter dem einflusz des nahe verwandten werk, mit dem unser subst. immer wieder in verbindung gesetzt wird, ist auch die entrundung des vocals gefördert. sie ist mitteldeutsch zuerst belegt, so bei Rothe und später im Malagis, und ist bei Luther durchgeführt, bei Wickram und Schaidenreisse…