Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gewerren verb.
gewerren , verb. , verstärktes werren ( s. d. ). mehr als das einfache unterliegt das zusammengesetzte verbum der anziehungskraft formelhafter verbindungen. die ursprüngliche bedeutungsenergie, die sich in den althochdeutschen parallelen (giwerran, dividere, versare, excindere vgl. Graff 1, 945 ) ausprägt, ist in mittelhochdeutschen lieblingsformeln wie waz gewirret dir? mir ne mac niht gewerren zu der vorstellung eines hemmnisses, einer störung des behagens, verblaszt. von diesen formeln sind einige restverwendungen auch in die ältere periode der neuhochdeutschen sprache übergedrungen. 1 1) d…