Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getrete n.
getrete , n. , verbalsubstantiv zu treten. vgl. Wilmanns deutsche grammatik 2 , § 193, 2. vorwiegend in mitteldeutschen quellen belegt ( vgl. Lexer 1, 947 und nachtrag ), dringt es nicht weit über die anfänge der neuhochdeutschen periode hinaus: so æz ich ( als vogel ) uz ir hant, daz wær' niht wette, wolt' si min dan pflegen vor getrette ( dasz mich die menschen nicht treten ), vor lieb trueg' si mich nahtes an ir bette. minnesinger 3, 260 a v. d. Hagen; sie mahten sich hervür die snüer gein in.ob man die nu mit getret iht rüer? daz wær geschehen, dô irreten sie schranken. ze in ûf erde erbei…