Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
Neuhochdeutschgetrau
Grimm (DWB, 1854–1961)
getrau , nebenform zu getreu ( s. d. ) mit diphtongierung des unumgelauteten vocals. die form ist vor allem auf mittelde…
- modern
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit getrau
9 Bildungen · 9 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen
Ableitung von getrau
ge- + trau
getrau leitet sich vom Lemma trau ab mit Präfix ge-.
Zerlegung von getrau 2 Komponenten
getrau setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
getrau‑ als Erstglied (9 von 9)
getrauen
DWB
getrauen , verb. , verstärktes trauen ( s. d. ); althochd. gatrûên, gatrûwên, vgl. Graff 5, 469 ; mhd. getrûwen, getriuwen, getrouwen mhd. w…
getrauen
FWB
1. ›Vertrauen auf eine Person (meist) oder Sache (seltener), Gewißheit, sichere Erwartung hinsichtlich solidarischen Verhaltens, Beistandes‹…
getrauen [sich ~]
LDWB2
ge|trau|en [sich ~] vb.refl. se infidé, avëi l’ardimënt, avëi le coraje, se tó (tigní) por nu, alsé (alsa).
Getrauer
Campe
Х Das Getrauer , des — s , o. Mz. s. Ge — 2. 2).
getrauigkeit
DWB
getrauigkeit , f. , substantivableitung von dem verbum trauen, getrauen ( s. d. ) aus niederdeutscher gegend belegt: o Ostende, ostende getr…
getraulichkeit
DWB
getraulichkeit , f. , nebenform zu der substantivableitung von getreulich ( s. d. ): Nicolaus Lembecken nobilis Danus solte gezwungen gleich…
getrauung
DWB
getrauung , f. , substantivbildung zu getrauen ( s. d. ), die in älteren mitteldeutschen quellen den substantivierten infinitiv ( s. oben ) …
getrauung
FWB
1. ›Glaube, Zuversicht, Vertrauen (jeweils auf Gott gerichtet)‹; 2. s. getrauen (V.) 3.
Getrauwohl
Wander
Getrauwohl Getrawwol ritt das Pferdt hinwegk. – Henisch, 1587, 41.