Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gestrichen adj.
gestrichen , adj. part. zu streichen ( s. d. ). 1 1) vom masz, glattgestrichen, im gegensatz einerseits zu gehauft, andererseits zu knapp Schm. 2 2, 806: und ime lieberen ( liefern ) von dem malder 8 sommern gehauft, oder 12 gestrichen. Mone zeitschr. 18, 64 ( Sponheim, von 1488); alle gefäsz ( Polyphems ) waren gestrichen vol mit butter und käsen. Schaidenreiszer Odyss. 37 a ; so schenck das gschirr gestrichen vol. Scheidt Grob. G 3 a , v. 1734 neudr.; noch heute gestrichenes masz. 2 2) schles. einem gestrichen sein, angenehm, lieb, willkommen Wander spr. 1, 1633 aus Neisse.