Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gesig n.
gesig , n. bergrinne, wohin die gewässer ablaufen Schm. 2 2, 242, bair.-östr.: alle regenwasser und alle gesig und alle flüʒʒ und alle päch von den vorgenanten gemerken ( grenzen ) flieʒʒen in die Yrnig. östr. weisth. 6, 20, 32 (15. jh. ); ( die grenze geht ) dem gesig nach, wie stain walget und wasser rinnt. 1, 244, 44. 245, 7 (17. jh. ); vgl. ahd. gisig, gisic, gesik, lacus, palus, stagnum, eigentlich gesenke, worin sich stehendes wasser ansammelt. zu ahd. sîgan, gisîgan, sich senken, sinken.