Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geschleck
geschleck , als m. verstärkung von schleck, m. ( Keisersberg post. 88 ), mhd. slec, als n. verbalsubstantiv zu schlecken lecken, unverkürzt geschlecke, mit der seltenen nebenform geschleckt J. Ayrer stift Bamberg 138 b . 1 1) leckerei, leckerbissen, naschwerk. 1@a a) im allgemeinen: so bistu selbs einem geschleck nach gangen. Keller erz. aus altd. hdss. 117, 31 ; der saget mir von dem pesten geschleck, das allen unmut trieb hinwek. fastn. sp. 250, 14 ; wer einen pfenning hart wigt, wirt nimmer keinen guten geschleck essen. Agricola spr. 92 b , kein gut geschlecke Henisch 1541 ; ausz anderen la…