Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
genicken
genicken , 1 1) ein mhd. genicken erscheint als verstärktes nicken, intr. sich beugen und trans. beugen, bildlich demütigen, z. b.: du giwinnist manigen vîant, die genikchit dîn mahtich hant. genesis fundgr. 77, 16 (108, 7 D. ), dasz sie den kopf beugen, vergl. einem sîn genicke biegen unter genick 2, a. 2 2) nhd. bei den jägern den hasen genicken, durch einen kräftigen schlag mit der hohlen hand gleich hinter den löffeln tödten. v . Train 2, 210 , das reh genicken Becher 53 , ihm den genickfang geben; das rech wird genickt .. und nicht gestochen. Sebiz 569 . bei Adelung auch ' im gemeinen leb…