Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gejägde
gejägde , gejaid , u. ä., die vollere form des vorigen, wie z. b. gebäude neben gebäu ( vgl. sp. 1616), im gebrauch vorwiegend, obschon sie ins neuere schriftdeutsch keine aufnahme gefunden hat, verdrängt durch jagd, das umgekehrt im älteren gebrauch selten ist. 1 1) das volle gejegede ist mhd. nicht häufig, ein ahd. gijegidi n. nicht bezeugt, aber nhd. in entsprechenden formen häufig genug, sogar bevorzugt vor gejaid ( s. 2), weil das sprachgefühl den deutlichen anschlusz an jagen wieder suchte ( daher auch das ä für e). 1@a a) volles gejägde im 16. 17. jh., doch seltener: betreffend die gejä…