Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geislitz f.
geislitz , f. ein speisename, mhd. und noch mundartlich, mit eignen schwierigkeiten. 1 1) 1@a a) mhd. in einer gl. des 12. jh. glicerium, giseliz. sumerl. 27, 5 ( Graff 4, 267 ), also glycerium wol als eine köstliche speise ( vgl. liquericium u. b ). dagegen als bauernspeise im 13. jahrh., wenn der junge Helmbrecht erklärt: du solt trinken, vater mîn, waʒʒer, sô wil ich trinken wîn. und iʒ du gîselitze, sô wil ich eʒʒen ditze, daʒ man dâ heiʒet huon versoten. Helmbr. 473 . die wichtigkeit und häufigkeit von wort und sache schon damals zeigt ein östreich. name Geislitzer aus dem j. 1309, den Ha…