Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geest f.
geest , f. ein nd. wort, im gegensatz zur marsch, das höher gelegene land. 1 1) belege aus nhd. zeit: dieweil diesz land nicht lauter marsch, sondern wol zweimal so viel geest als marschland hat. A. H. Walther dithmars. chron. Schlesw. 1683 s. 2; also vast dat halve landt Dithmerschen geest, dat is sandig, holtig und heide is. Neocorus ditm. chr. 1, 82 ; nicht nur in den fetten marschländern, sondern auch in den magern geestländern. Schuppius 607 ; das land, das man hier ( in Jütland ) die geest nennt, ist sehr fruchtbar, ein trefflicher kornboden. Ritter Europa (1811) 1, 292 ; und von den don…