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Gedon

mhd. bis Lex. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
14 in 7 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Gedon

Bd. 7, Sp. 428
Gedon, Lorenz, Architekt und Bildhauer, geb. 12. Nov. 1843 in München, gest. daselbst 27. Dez. 1883, bildete sich in der Mayrschen Werkstatt in München zum Bildhauer und Dekorateur aus und begann seine selbständige künstlerische Tätigkeit 1872 mit dem Bau des Schackschen (jetzt dem deutschen Kaiser gehörigen) Palais (s. Tafel »Münchener Bauten«), dessen Fassade er die damals für München völlig neuen Formen der deutschen Spätrenaissance in malerischer Auffassung gab. Sein glänzendes dekoratives Geschick, das nicht nur im Stil der deutschen Renaissance, sondern auch im Barock- und Rokokostil heimisch war, bewährte sich sodann 1876 bei der Dekoration der Räume für die deutsche Kunstgewerbeausstellung in München, von welcher der Umschwung zugunsten der deutschen Renaissance datiert, und noch in höherm Grade 1878 bei der architektonischen Gestaltung und Ausschmückung des deutschen Kunstsaals auf der Pariser Weltausstellung. Auch diese geniale Leistung gab den Anstoß zu einer Reform in der Dekoration von Gemäldesälen. In den Schlössern und Wagenkammern König Ludwigs II. von Bayern hat er gleichfalls verschiedene Arbeiten dekorativen Charakters, für das Innere des Münchener Rathauses und für den Starnberger Seedampfer Bavaria zahlreiche Holzskulpturen sowie für Münchener Privathäuser und-Lokale Fassaden und Innendekorationen ausgeführt. Sein Hauptwerk ist das im Barockstil errichtete Heylsche Haus in Worms, wo er auch die Paulskirche zu einem Museum umgewandelt hat.
1485 Zeichen · 13 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    gedonstf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +11 Parallelbelege

    gedon stf. eigentlich spannung; dann belästigung, beschwerde. — das wort kommt nur in der redensart gedon tuon hart zuse…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    gedonadj.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    gedohn , gedon , adj. , gespannt u. ä., mhd. gedon, vollere nebenform zu don; s. dazu dohn, dohne, dohnen, auch Schm. 2 …

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gedon

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Gedon , Lorenz , Architekt und Bildhauer, geb. 12. Nov. 1843 in München, gest. daselbst 27. Dez. 1883, bildete sich in d…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gedon

8 Bildungen · 6 Erstglied · 1 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von gedon

ge- + don

gedon leitet sich vom Lemma don ab mit Präfix ge-.

gedon‑ als Erstglied (6 von 6)

gedonere

KöblerMhd

gedon·ere

gedonere , st. N. nhd. Gedonner, Donnern Q.: Konr (2. Hälfte 12. Jh.) E.: s. ge, doner W.: nhd. Gedonner, N., Gedonner, DW 4, 2031 L.: MWB 2…

gedonne

Lexer

ge-done , ge-donne stf. ein wûste ( leere ) gedone, gedonne Frankf. beedbuch 1402 f. 45; 1403,66 b . s. dan unter tenne.

gedonner

DWB

gedon·ner

gedonner , n. wiederholtes, längeres donnern: wie die schönsten tage gewöhnlich mit gedonner enden. J. Gotthelf 13, 256 . niederl. gedonder.

Gedonnere

GWB

gedon·nere

Gedonnere pejor-bildhaft [ mBez auf CFKretschmann, Der Gesang Rhingulphs des Barden ] nichts, als ein ewig G. der Schlacht B1,197,16 FOeser …

gedonre

KöblerMhd

gedonre , st. N. Vw.: s. gedonere*

gedon als Zweitglied (1 von 1)

Ableitungen von gedon (1 von 1)

gedone

KöblerMhd

gedone , st. F. Vw.: s. gedon (2)